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Was Buchhändler beim Kalender-Verkauf beachten sollten

Kalender seien über die letzten Jahre ein kontinuierlich wachsendes Segment im Buchhandel, läutete Athesia-Vertriebsleiter Bernhard Fetsch das kostenlose Webinar für Buchhändler bei pubiz ein. Im November und Dezember stünden sie durchschnittlich für 10% des Umsatzes. Kalender sollten aber auch abseits der Kernzeit verkauft werden. Dazu gaben die Kalendervertreter Karina Hantel (Mitglied der Geschäftsleitung Einkauf und Vertrieb bei den Neumann Verlagen), Carlo Günther (Verleger des PAL Verlags) und Michael Haslehner (Kundenmanager Kalender bei Penguin Random House) neben Bernhard Fetsch folgende Tipps an die Hand:

  • Flächen nutzen: Passende Kalendermöbel der Verlage ermöglichen auch auf kleinen Flächen geballten Umsatz.
  • Produktauswahl: Aus der Formatvielfalt der Kalender vom Wandkalender bis zum Organisations-, Tisch- und Adventskalender die richtigen fürs eigene Sortiment heraussuchen und Saisonverlauf beachten (Schülerkalender werden beispielsweise gut ab April verkauft, Bastelkalender ab Oktober).
  • Bestellung: Wegen der Papierknappheit und dadurch möglichen Lieferschwierigkeiten zum Jahresende hin sollten Buchhändler frühzeitig einkaufen. Die Verlage rechnen damit, dass sich die angespannte Beschaffungslage auch 2022 fortsetzt.
  • Die Bedürfnisse der Kunden im Blick haben: Kalender-Präferenzen sind unabhängig vom Buchinteresse zu sehen, werden oft auf Empfehlung und immer wieder gekauft. Schlagworte sind: Verlässlichkeit, Strukturgeber, Begleiter, Sicherheit, Erinnerung.
  • Qualität des Produkts hervorheben: Text und Bild bieten dem Kunden einen einzigartigen Nutzwert, der hervorzuheben ist.
  • Kalender aktiv empfehlen und zur Kundenbindung einsetzen: Ein kuratiertes an den Interessen der Kunden ausgerichtetes Sortiment hebt einen ab.
  • Online-Inszenierung: Vor allem Zusatzabbildungen in Form von 3D- und Innenansichten sind wichtig, damit der Kunde sich den Kalender vorstellen kann. Es empfiehlt sich die Größenangaben zentral zu platzieren und ggf. in Relation zu anderen Gegenständen zu setzen. Auch Orte, an denen der Kalender hängt, machen es anschaulich. Material dafür liefern die Verlage. Themenwelten lassen sich auch online schaffen, der Kalender sich in Interaktion zeigen und die Kommunikation über Newsletter und Social Media erweitern.

Außerdem stellten die Verlage einige ihrer Novitäten vor.

Die kostenlose Aufzeichnung können Sie hier noch einmal anschauen.

 

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