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»Kontrolle über die Inhalte auf Amazon haben«

Leonie Schobert und Albrecht Mangler (Foto: Open Publishing)

Leonie Schobert und Albrecht Mangler (Foto: Open Publishing)

Amazon ist als größter Online-Shop sowohl für Verlage als auch Buchhandlungen ein interessanter Vertriebskanal mit ganz eigenen Anforderungen. Leonie Schobert und Albrecht Mangler von der Online-Agentur Bilandia erklären, wie man seine Verkäufe dort optimiert.

Für wen eignet sich ein Amazon-Händler-Account, mit welcher Marke sollte man dort auftreten?

Leonie Schobert (LS): Aus meiner Sicht ist es das Ziel, möglichst viel Kontrolle über die Inhalte auf Amazon zu haben. So kann beispielsweise dann ein Cover schnell geändert, eine Angabe aktualisiert werden oder Zusatzinhalt bereit gestellt werden. Ein Händler Account bietet diese Möglichkeiten, allerdings kann auch ein Dienstleister diese Leistungen anbieten. Das ist dann sinnvoll, wenn beispielsweise nicht die personellen Ressourcen zur Verwaltung vorhanden sind oder andere Gründe dagegen sprechen.

Albrecht Mangler (AM): Über das Amazon Konto können ggfs. auch Amazon Ads ausgespielt werden, falls das im Marketing vorgesehen ist. Aber auch das kann von einem Dienstleister übernommen werden.

Wie viel Arbeit verursacht das Einstellen von Titeln?

LS: Wenn alle  Angaben vorhanden sind nicht besonders viel. Idealerweise liegen beim Einstellen schon alle zentralen und zusätzlichen Informationen und Inhalte vor. Dann können alle gleichzeitig übermittelt werden. Ein großer Teil des zusätzliches Aufwands entsteht durch viele kleine nachträgliche Anpassungen oder Ergänzungen. Dasselbe gilt auch für A+ Seiten: Sind alle Texte und Grafiken in den richtigen Formaten enthalten, geht das Anlegen verhältnismäßig schnell.

Wie regelmäßig muss deren Pflege erfolgen?

AM: Die Datenpflege sehe ich als Prozesse, sprich in einem bestimmten Intervall kommen die wichtigsten Daten nochmals auf den Prüfstand: Sind sie noch aktuell, gibt es andere Formulierungen, passen sie zur Zielgruppe oder der Positionierung. In einem etwas weiteren Zeitrahmen dann auch die anderen Daten. So kann auch die Backlist „up to date“ sein und aktuelle Titel an die Entwicklung und Erfahrungen angepasst werden.

LS: Es kommt auch vor, dass neue Informationen nötig werden um die Titelangaben vollständig zu halten – auch in diesem Fall können die Daten dann ergänzt bzw. erweitert werden.

Wie die Amazon-Pflege in der Praxis funktioniert, zeigen Leonie Schobert und Albrecht Mangler in einem Webinar am 8. September um 12 Uhr. Alle Informationen hier.

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