Handel

Die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt sind für Buchhandlungen ein guter Anlass, um ihren Kunden auch im eigenen Laden Neuerscheinungen, preisverdächtige Bücher oder Titel rund um das jeweilige Gastland zu präsentieren.

Eine von ihnen ist die Buchhandlung Ute Hentschel im nordrhein-westfälischen Burscheid. In der Woche vor der Leipziger Frühjahrsschau der Verlage haben dort Andrea Lunau und Martina Höroldt eine neue Veranstaltungsreih…

Handel

Der Second-Hand-Anbieter Momox konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich seine Umsätze steigern. Im vergangenen Jahr hat das Berliner Unternehmen erstmals die Marke von 200 Mio Euro übertroffen.

Die am schnellsten wachsende Kategorie ist laut Momox das 2014 eingeführte Fashion-Segment, das über den deutschsprachigen Shop www.ubup.com betrieben wird. Den größten Umsatzanteil mit 60% erwirtschaftet das Unternehmen aber weiterhin mit gebrauchten Büchern über die Portale www.momox.de (Ankauf) und www.medimops.de (Verkauf). Der Online-Shop für den Kauf gebrauchter Bücher und Medien www.medimops.de hat 2018 im Vorjahresvergleich um 35% zugelegt, das französische Pendant www.momox-shop.fr hat ein Umsatzplus von 60% erzielt. Außerdem sei Momox im vergangenen Jahr auch der erfolgreichster Händler bei Amazon-Marketplace gewesen.

Entsprechend nennt CEO Heiner Kroke die Internationalisierung auch als weiteren Wachstumstreiber: Mittlerweile mache das Geschäft auf den ausländischen Märkten ca. 30% aus. In Europa ist Momox nach Frankreich, Großbritannien und Österreich nun auch in Belgien verfügbar, hinzu kommen Auftritte in den USA und Kanada.

Auch 2019 will sich Momox auf Frankreich als den internationalen Markt mit dem rasantesten Wachstum konzentrieren. Zur Steigerung der Markenbekanntheit der Plattformen seien Marketing-Ausgaben – unter anderem für TV-Werbung – im „unteren einstelligen Millionenbereich“ geplant.

2015 setzte Momox noch knapp 120 Mio Euro um. Das Wachstum dürfte auch durch die Wettbewerbssituation begünstigt sein, da zum 31. August 2015 Amazon sein Trade-In-Programm aufgegeben hatte.

Handel

Die angeschlagene KNV-Gruppe sendet zur Leipziger Buchmesse positive Signale: Der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Wahl und die Geschäftsleitung sind „zuversichtlich, dass es gelingen wird, die KNV-Gesellschaften mit Hilfe eines Investors zu erhalten und fortzuführen“. Der Verkaufsprozess werde durchgeführt, so Wahl.

Wahl zieht zur Leistungsschau der Branche ein positives Zwischenfazit. Es sei gelungen, die insolventen KNV-Gesellschaften zu stabilisieren und uneingeschränkt fortzuführen. Die in den ersten Tagen eingetretenen insolvenzbedingten Verzögerungen seien inzwischen beseitigt und die Arbeitsabläufe hätten sich normalisiert. Dies sei auch ein Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Wahl. Sie seien „trotz der Insolvenz hoch motiviert sowie engagiert“.

Beratung zur KNV-Insolvenz

„Ganz besonders wichtig ist, dass große und kleine Verlage sowie der Buchhandel wieder Vertrauen gefasst haben und die Verlage die Belieferung von KNV fortsetzen. Auch in der Verlagsauslieferung erfahren wir eine starke Loyalität unserer Verlagspartner. Damit haben wir einen wichtigen Etappensieg errungen. Ich habe selten so eine Verbundenheit und Treue sowie Solidarität einer Branche gesehen, wie sie im Buchmarkt der KNV-Gruppe entgegengebracht wurde“, so Wahl weiter.

Mit zum bisherigen Erfolg beigetragen habe „maßgeblich auch der Börsenverein, der gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter und Partnern der Kanzlei Anchor eine Informationsreihe durch zahlreiche Städte in Deutschland für seine Mitglieder durchgeführt hat“.

Auf der Buchmesse stellen sich Wahl, sein Partner Martin Hörmann von der Kanzlei Anchor, und Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins, bei einer Veranstaltung des Verbandes den Fragen von Verlagen und Buchhandlungen.

KNV zeigt in Halle 3, D213 mit einem eigenen Stand Flagge und stellt die im Januar gestartete Buchhandelskooperation Mensch in den Mittelpunkt.

Bis Ende April wird Wahl ein Gutachten über die Insolvenz der KNV-Gesellschaften erstellen und an das Amtsgericht Stuttgart einreichen. Das Amtsgericht wird voraussichtlich am 1. Mai das Insolvenzverfahren eröffnen.

Handel

Franziska Bickel mit Thalia-Vertriebsdirektor Michael Wetzel (Foto: Thalia)

Thalia übernimmt das Geschäft einer branchenbekannten Buchhändlerin: Zum 1. Juni wechselt die Buchhandlung Vogel (Schweinfurt) von Franziska Bickel unters Dach des Filialisten. Die gelernte Buchhändlerin regelt damit ihre Nachfolge, will sich nach mehr als 40 Jahren im Beruf aus dem aktiven Arbeitsleben zurückzuziehen. Während der Übergangsphase wird sie aber zunächst noch als Beraterin für Thalia arbeiten.

Bickel ist im Börsenverein Vorsitzende der Interessengruppe Prozesse, Rationalisierung, Organisation (IG Pro) und des Wahlausschusses für das Vorsteheramt. Von 2003 bis 2018 war sie Mitglied im Sortimenter-Ausschuss, von 2006 an stellvertretende Vorsitzende. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt sie 2018 die „Goldene Nadel“ des Börsenvereins. 

Thalia will Profil der ältesten Buchhandlung Schweinfurts erhalten

Mit ihrer 300 qm großen Buchhandlung (auf zwei Etagen) in der Mittelstadt Schweinfurt hat sich Bickel über Jahre gegen die Filialistenkonkurrenz behauptet:

  • Thalia ist seit Frühjahr 2009 mit einer 850 qm großen Fläche im ECE-Center Citygalerie Schweinfurt vertreten.
  • Hugendubel folgte kurz darauf mit einer ebenfalls 850 qm großen Filiale in der City, nur wenige Meter entfernt von Bickels Buchhandlung Vogel.

Nach der Geschäftsaufgabe der Rückert-Buchhandlung war die Buchhandlung Vogel die größte von drei unabhängigen Buchhandlungen mit allgemeinem Sortiment. Das Unternehmen wurde 1956 von Hanna Vogel gegründet. Die damals noch kleinste der Schweinfurter Buchhandlungen wurde 1987 von Franziska Bickel übernommen und erweitert. Seit März 2001 ist das Geschäft in zentraler Lage am Busbahnhof Rossmarkt inzwischen die älteste Buchhandlung in Schweinfurt.

Thalia übernimmt alle Buchhändlerinnen und will auch sonst das Profil der Buchhandlung erhalten, sagt Thalia-Chef Michael Busch. Dazu gehören das Kultur- und Veranstaltungsprogramm sowie das Rechnungsgeschäft mit Schulen und Institutionen vor Ort, das „unverändert und mit gewohntem Service” weitergeführt werden soll.

Handel

Tobias Wahl (l.) und Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang. (Foto: buchreport)

Wo steht die angeschlagene KNV-Gruppe? Vier Wochen nach der Zahlungsunfähigkeit des Buchlogistikers beleuchtet der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Wahl den aktuellen Stand und nennt die nächsten Schritte: „Ich habe einen Crashkurs in der Buchbranche gemacht, und ich muss sagen, es ist eine sehr bemerkenswerte Branche. Wir spüren eine unglaubliche Solidarität von Verlagen und Buchhandlungen“, so Wahl im Anschluss an die letzte Infoveranstaltung des Börsenvereins in Düsseldorf, die der Verband für betroffene Mitgliedsfirmen im Rahmen einer bundesweiten „Roadshow“ aufgezogen hatte.

Das sind die nächsten Meilensteine im Drama um KNV:

  • Ende April wird der vorläufige Insolvenzverwalter seine Gutachten an das Gericht senden.
  • Das Insolvenzverfahren könnte dann zum 1. Mai vom Gericht eröffnet werden, dann sind auch die 3 Monate abgelaufen, in denen die Mitarbeiter Insolvenzgeld erhalten.
  • Voraussichtlich Ende Juni, Anfang Juli könnte die 1. Gläubigerversammlung stattfinden. Dann wird ihnen auch über die Ursachen der Insolvenz Bericht erstattet.

Insolvenzverwalter Wahl zur Lage und zur Stimmung: „Wir haben auch durch die Info-Veranstaltungen mit dem Börsenverein und die Kundeninformationen Vertrauen schaffen können. Das führt dazu, dass wir lieferfähig sind und den Geschäftsbetrieb fortführen können. Das Unternehmen läuft. Wir haben Mitarbeiter, die sehr gut und sehr motiviert sind. Und wir haben funktionierende Prozesse und funktionierende Teams im Unternehmen.“

Wie weit ist Wahl bei seinen Gesprächen mit möglichen Investoren? Hier hält sich der vorläufige Insolvenzverwalter bedeckt: „Die Verhandlungen, die wir führen, sind natürlich streng vertraulich. Wir haben keinen besonderen Zeitdruck und nehmen uns die Zeit, die wir brauchen“. Die Sanierung aus Bordmitteln ohne einen Investor hält Wahl für nicht realistisch.

Bleibt das KNV-Konstrukt der Kombination aus Barsortiment und Verlagsauslieferung bestehen? Wahl: „Das ist das Ziel und ich bin positiv gestimmt.“

Zu den Zukunftsoptionen gehört die Übertragende Sanierung, d.h. die Fortführung des Unternehmens in einer neuen Gesellschaft durch einen Investor nach einem Schuldenschnitt. Vorteil für die Gläubiger: Der Erhalt und die Fortführung des Unternehmens bringen letztendlich mehr, als das Filetieren zum geringeren Zerschlagungspreis. Das ist aber alles noch Zukunftsmusik.

Hauptgläubiger von KNV sind die Banken. Wahl: „Sie stehen dem Unternehmen grundsätzlich positiv gegenüber und haben Unterstützung signalisiert.“

Womit müssen betroffene Verlage rechnen? „Egal ob die Quote hoch ist oder niedrig, die normalen Insolvenzgläubiger werden erst in Jahren Geld sehen. Deshalb raten wir dringend, die Forderungen, die bei KNV zum 14. Februar offen waren, aus der Jahresplanung und aus dem Liquiditätsplan herauszunehmen. Wenn ein Verlag merkt, dass ihn das herausrechnen sehr stark trifft, dann sollte er zu seinem Steuerberater und gegebenenfalls auch zu einem Anwalt gehen, um sich individuell beraten zu lassen“, so Börsenvereins-Jusitziar Christian Sprang.

 

Handel

Deutschlands größte Buchhandelskette eröffnet ihre 15. Dependance in Berlin: Ab dem 28. März ist Thalia im Einkaufszentrum Mall of Berlin im Stadtteil Mitte vertreten.

Auf 260 qm wird ein Allgemeinsortiment verkauft ergänzt von exklusiven Thalia-Nonbooks sowie E-Books. In der Buchhandlung werden sieben Mitarbeiter beschäftigt. Auch zuletzt eingeführte Services wie mobiles Bezahlen sind in der neuen Filiale möglich.

Thalia hatte in Berlin zuletzt neue Buchhandlungen im Schultheiss-Quartier sowie in der East Side Mall eröffnet.

Handel

Für längere Wander- und Radtouren können Navigationsgeräte ein wichtiges Tool sein, um sich auch ohne Handyempfang gut zu orientieren. Baedeker Land & Karte in Wuppertal bietet monatlich Seminare zur Nutzung von Navigeräten an.

Neben Reiseführern und Karten führt die Fachbuchhandlung selbst zwei Typen von Navigationsgeräten der Marken „Garmin“ und „Teasi“. Die zugehörigen Kurse führen die Buchhändler nicht selbst durch, sondern haben da…

Handel

Nadja Harzdorf (Foto: Kay Blaschke)

Nadja Harzdorf hat bei bei Gräfe und Unzer die Verlagsleitung der Marke BLV zusätzlich zum Programmbereich Heimtier, Haus und Garten übernommen, den sie seit 2012 leitet. Harzdorf empfiehlt „Das größere Wunder“ des österreichischen Schriftstellers Thomas Glavinic, der dritte Roman mit dem Protagonisten Jonas (nach „Die Arbeit der Nacht“ und „Das Leben der Wünsche“):

„Auf Basis einer persönlichen Empfehlung habe ich kürzlich den Roman ‚Das größere Wunder‘ des österreichischen Autors Thomas Glavinic gelesen. Eine fein konzipierte Entwicklungsgeschichte eines jungen Protagonisten, die ihn auf der Suche nach dem wirklich Wichtigen im Leben durch zahlreiche Länder führt – letztlich angeblich 100 verschiedene. Dabei durchlebt er die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, und dies im wahrsten Sinne, wenn er auf dem Gipfel des Mount Everest – dem Dach der Welt – in eisiger, grausamer Kälte ganz auf sich allein gestellt erkennt, dass man den Rucksack seines Lebens immer bei sich trägt, egal wie weit man auch zu entkommen versucht. Neben dieser sogartigen Geschichte besticht das Buch mit einer zum Teil fast poetisch anmutenden Sprache und großen philosophischen Fragen, die auch lange nach dem Lesen noch nachhallen.“

Thomas Glavinic Das größere Wunder, 528 S., 22,90 €, Hanser, ISBN 978-3-446-24332-3

Handel

Dank für „breite Solidarität“ und Antworten auf Fragen zu offenen Rechnungen und Gutschriften: KNV-Vertriebsleiter Jürgen Klapper und der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Wahl wenden sich mit einem weiteren Schreiben an die Kunden, das buchreport vorliegt. Die zentralen Punkte aus der Mitteilung:

Bankeinzug/Offene Forderungen vor dem 14.Februar:

  • Offenen Forderungen an Buchhändler, die sich auf die Zeit vor der Insolvenz beziehen, werden bis auf Weiteres und bis zur Klärung der folgenden Punkte vom vorläufigen Insolvenzverwalter nicht eingezogen.
  • Die Kunden erhalten laut Anschreiben bis voraussichtlich Mitte April 2019 eine offene Postenliste mit allen relevanten offenen Rechnungen und Gutschriften vor dem 14. Februar.
  • Die derzeit noch nicht bearbeiteten Remissionseingänge und Gutschriften aus Reklamationen vor dem 14. Februar werden dann in der offenen Postenliste ebenso berücksichtigt sein, wie auch noch nicht verrechnete Bonusgutschriften aus 2018 und sonstige offene Positionen aus dem Zeitraum vor Insolvenzantragstellung.
  • Sämtliche Guthaben bei KNV bis einschl. 13. Februar sind Insolvenzforderungen. Diese können mit Forderungen der KNV aus dem gleichen Zeitraum verrechnet werden oder nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenztabelle angemeldet werden.
  • „Aus der von uns bereitgestellten offenen Postenliste werden Sie erkennen, welche Guthaben von Ihnen noch aufgerechnet und welche zur Insolvenztabelle angemeldet werden können“, teilen Wahl und Klapper mit. Und weiter: „Den sich aus der übersandten offenen Postenliste ergebenden fälligen Betrag bitten wir Sie anschließend innerhalb von 5 Werktagen auf das mitgeteilte Sonderkonto zu überweisen“.
  • Das Mahnverfahren für offene Forderungen seitens der KNV bis einschließlich 13. Februar werde bis zur Mitteilung der offenen Postenliste ausgesetzt.
  • „Wichtig: Ihre Guthaben bis einschließlich 13. Februar können Sie nicht mit Forderungen der KNV ab dem 14. Februar aufrechnen“, wird betont. Wahl werde „entsprechende nicht statthafte Aufrechnungen zurückfordern“.

Wahl und Klapper erläutern auch das Verfahren bei Retoureneingängen und Reklamationen ab dem 14. Februar:

  • Remissionen werden während der Betriebsfortführung zu denselben Bedingungen akzeptiert wie vor dem 14. Februar, sofern die Geschäftsbeziehung zur KNV fortbesteht und die Anzahl der Remissionen sich im bisherigen Umfang bewegt. Gutschriften aus Remissionen vor dem 14. Februar sind Insolvenzforderungen. Diese können nur mit Forderungen der KNV aus dem gleichen Zeitraum verrechnet oder nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenztabelle angemeldet werden.
  • Gutschriften aus Remissionen nach dem 14. Februar können nur mit Forderungen der KNV aus dem gleichen Zeitraum verrechnet werden.
  • Entsprechende Gutschriften aus Remissionen werden erstellt und getrennt von der Sammelrechnung über eine Remittendenabrechnung gutgeschrieben.
  • Selbstzahler müssen eigenverantwortlich die Sammelrechnungen mit Remittendenabrechnungen verrechnen und haben entsprechend den Saldo zu überweisen.
  • Bei Kunden mit Lastschriftverfahren und Kunden, die zentral regulieren lassen, erfolge die entsprechende Verrechnung automatisch. Gleiches gelte für Gutschriften aus Reklamationen.

„Bestehende Jahresvereinbarungen behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit“, wird betont. Basis für die Bonusermittlung sei der bonusfähige Umsatz aus dem Zeitraum 1. Januar 2019 – 31. Dezember 2019.

 

Handel

Foto: Dr. Göetze Land & Karte

Am Hamburger Helmut Schmidt-Flughafen hat die Buchhandlung Dr. Götze Land & Karte einen Pop-up-Shop auf 23 qm Ladenfläche eröffnet.

Der Flughafen war mit dem Vermietangebot auf die Fachbuchhandlung zugekommen, die in der Hamburger Innenstadt auf rund 650 qm neben der Buchhandlung auch ein Reisebüro betreibt. Im Flughafenshop liegt der Fokus auf deutsch- und fremdsprachigen Reiseführern und Stadtplänen (Tavelguides und Citymaps) sowie auf Geschenkartikeln wie Globen und Kompasse. Die Mietdauer ist auf ein halbes Jahr begrenzt, eine Verlängerung grundsätzlich möglich.

Zuerst will Geschäftsführer Pedro M. Arez aber herausfinden, „welche Möglichkeiten es gibt und ob man damit Geld verdienen kann“. Auch sind einige Hürden zu überwinden:

  • Der Shop liegt innerhalb des Sicherheitsbereichs, das Personal wird daher vor jeder Schicht von den Sicherheitsbehörden überprüft.
  • Die Arbeitszeiten (6 bis 22 Uhr) sind deutlich länger, als im Hauptgeschäft üblich; die Organisation der Schichten für die Aushilfen ist entsprechend aufwendig.

„Normale Buchhandlung ist einfacher, aber wir können mit dem Shop ein bisschen was für Offline-Informationen und für unsere Marke Dr. Götze Land & Karte tun“, sagt Arez und ergänzt: „No risk, no fun.“

Zur Eröffnung am 7. März führte „Die Zeit“-Autor Matthias Naß seine Leser mit seinem neuen Buch „Der Elblotse“ durch das Hamburg von Altkanzler und Hamburg-Ikone Helmut Schmidt, dem Namensgeber des Flughafens. Durch seine Freundschaft mit dem Gründer der Buchhandlung Dr. Walter Götze war Helmut Schmidt auch selbst eng mit der Buchhandlung verbunden.