Der stationäre Buchhandel hat die Abwanderung von Kunden und Umsatz in den Online-Handel als erster Handelszweig erfahren und sich unter großem Leidensdruck neu aufgestellt. Mittlerweile stehen auch die Einzelhandelsnachbarn wie Textiler, Schuhläden, Elektronikhändler und Möbelhäuser unter Druck. Weil das Einkaufen jetzt in nahezu allen anderen Handelsbranchen verstärkt ins Internet abwandert, fehlt auch dem restrukturierten stationären Buchhandel (Lauf-)Kundschaft.

Bei City 21 – Innenstadt und Handel beleuchtet buchreport aktuelle Entwicklungen sowie Ideen und Strategien für den Innenstadthandel der Zukunft.

Libri lädt zum ersten »Branchen-Hackathon«

Was kann der stationäre Buchhandel tun, um von den Menschen als „Dritter Ort“ wahrgenommen und aufgesucht zu werden? Diese Frage treibt Sortimenter und auch Libri um. Das Book­Lab soll jetzt neuen Schwung für Buch und Handel bringen. … mehr



Einkaufscenter: Miete häufig nachverhandelt

Beim Shopping Center Performance Report (SCPR) bewerten die Mieter von Einkaufszentren, vornehmlich Filialisten, die wirtschaftlichen Erfolge ihrer Läden. In den als besonders erfolgreich bewerteten Centern ist auch der Buchhandel präsent. … mehr


Neue Buchhandlungen: Ein bisschen wie zu Hause
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Neue Buchhandlungen: Ein bisschen wie zu Hause

Wie lassen sich Kunden wieder in stationäre Buchhandlungen locken? Aktuelle Neueinrichtungen setzen auf Wohlfühlumgebung und Atmosphäre. Ein Überblick über die Ladengestaltungstrends von Buchhandelsfilialisten. … mehr


Sorgen in den Innenstädten

Keine Trendwende: Der Einzelhandelsverband HDE sieht den Innenstadthandel weiter unter massivem Druck, wegen anhaltender Frequenzrückgänge. … mehr


Was die Karstadt-Kaufhof-Fusion für den Buchhandel bedeutet

Schon lange greift der Karstadt-Eigentümer Signa nach Kaufhof, um die beiden marktführenden Warenhausketten zusammenzulegen. Jetzt werden die Übernahmepläne Realität: Die Banken haben einer Fusion der Unternehmen zugestimmt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. … mehr


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Kommt die Amazon-Steuer?

Nicht nur deutsche Einzelhändler klagen über weniger Kundenfrequenz. Mittlerweile wird die anhaltende Migration der Käufer ins Internet in vielen Ländern mit Sorge beobachtet. Was passiert, wenn Händler (und Stadtväter) nicht mit griffigen Konzepten zur Belebung der Innenstädte gegensteuern, zeigt das Szenario, das sich gerade in Großbritannien entwickelt. … mehr



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Kundenfrequenz: Was bei Zählungen und Messungen herauskommt

Die Kundenfrequenz ist das Sorgenthema des stationären Handels, denn in den Einkaufsstraßen und Malls sind weniger Menschen unterwegs. Stichproben in Toplagen bestätigen das allerdings nicht. Dafür fallen die Ergebnisse von Dauermessungen in Läden relativ deutlich aus. … mehr


Abschied vom Shopping-Traum
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Abschied vom Shopping-Traum

Gerrit Heinemann berät als Handelsexperte die neu gestartete »Initiative für das Gewerbe nebenan«. Was gegen die Verödung der Innenstädte getan werden muss, erklärt er im buchreport-Interview. … mehr


Zukunft des Handels

»Wer in die Stadt geht, will Urbanität erleben«

Lösungen für die Innenstädte gibt es nach Einschätzung des Stadtplaners Wolfgang Christ nur im Verbund der lokalen Händler, der Städte und Gemeinden sowie der Vermieter der Handelsimmobilien: Wenn alle Beteiligten die Radikalität der Veränderungen begriffen, ließen sich neue Ansätze angehen, die innerstädtische Handelskultur aktiv zu gestalten. Der Stadtplaner spricht von einer neuen Gründerzeit, in der die Innenstadt der Zukunft zum analogen Anker im digitalen Meer werden kann. ...mehr

Frequenzmessung

Faktenanalyse statt Bauchgefühl

Die Kundenfrequenzen im stationären Handel sind rückläufig. Frequenzmesssysteme machen Potenziale für die Einzelhändler sichtbar. ...mehr