Der stationäre Buchhandel hat die Abwanderung von Kunden und Umsatz in den Online-Handel als erster Handelszweig erfahren und sich unter großem Leidensdruck neu aufgestellt. Mittlerweile stehen auch die Einzelhandelsnachbarn wie Textiler, Schuhläden, Elektronikhändler und Möbelhäuser unter Druck. Weil das Einkaufen jetzt in nahezu allen anderen Handelsbranchen verstärkt ins Internet abwandert, fehlt auch dem restrukturierten stationären Buchhandel (Lauf-)Kundschaft.

Im Channel City 21 – Innenstadt und Handel beleuchtet buchreport aktuelle Entwicklungen sowie Ideen und Strategien für den Innenstadthandel der Zukunft.

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Gemessen und gefühlt: Erneut weniger Kunden

Buchhändler treiben die grundsätzlichen Veränderungen im stationären Einzelhandel um: Die Kundenfrequenz geht weiter zurück. Aber nicht überall und manchmal gleichen umso aktivere Kunden das Manko aus. … mehr


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Innenstädte als Emotionsführer

Jahrhundertelang waren Innenstädte Orte der Begegnung und vor allem des Handels. Als Folgen des Online-Shoppings löst sich diese Struktur auf: Kundenfrequenzen sinken, Ladenlokale stehen leer, Umsätze verringern sich. Was müssen die Akteure tun, damit Innenstädte wieder zu sozialen Orten werden? … mehr



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So funktioniert das Stadtmarketing der Stadt Eutin

„Wir sind Händler mit Leib und Seele, von Mensch zu Mensch, mit Engagement für die Region.“ So beginnt eine Broschüre, in der sich die Fachgeschäfte der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Eutin präsentieren: „In einer sich schnell verändernden Welt mit anonymen Einkäufen im Internet oder in sich immer mehr ähnelnden Shoppingcentern wollen wir als inhabergeführte, individuelle Fachgeschäfte in Eutin einen Kontrapunkt setzen.“ … mehr



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Die kanalübergreifende Perspektive

Für Handelswissenschaftler Erik Maier ist es aus Kundensicht rational, Verkaufskanäle zu wechseln. Händler müssen folglich dafür sorgen, dass der Kunde in ihrem eigenen Ökosystem bleibt. … mehr


Kunden verstehen, bessere Empfehlungen geben – da ist noch viel zu lernen

Kunden verstehen, bessere Empfehlungen geben – da ist noch viel zu lernen

Wie entwickelt sich der Innenstadt-Handel? Eine Buchhändlerin, ein lokaler Einzelhandels-Impresario und ein Handelswissenschaftler diskutieren. Es geht darum, die eigenen Qualitäten zu erkennen und zu pflegen, aber vor allem auch die Schwächen, denn: „Es gibt Bereiche, in denen der Online-Handel meilenweit voraus ist.“ Eine Video-Dokumentation. … mehr


10 Bausteine für die Zukunft des Innenstadthandels

Damit die Innenstadtlagen nicht verloren gehen, muss die Innenstadt umgebaut werden. In seinem buchreport-Vortrag „Innenstadt und Handel: Chancen einer neuen Gründerzeit“ hat der Stadtplaner Wolfgang Christ 10 Bausteine für die Zukunft des Innenstadthandels entwickelt. … mehr


Die Innenstadt muss sich neu erfinden, aber wie sehr?

Die Innenstadt muss sich neu erfinden, aber wie sehr?

Wie geht es mit dem stationären Einzelhandel weiter und den Innenstädten? Darüber haben Stadtplaner und Einzelhandelsexperten in Dortmund auf Einladung von buchreport gestritten. Der gemeinsame Nenner: So wie es ist, wird es nicht bleiben. … mehr



Zukunft des Handels

»Wer in die Stadt geht, will Urbanität erleben«

Lösungen für die Innenstädte gibt es nach Einschätzung des Stadtplaners Wolfgang Christ nur im Verbund der lokalen Händler, der Städte und Gemeinden sowie der Vermieter der Handelsimmobilien: Wenn alle Beteiligten die Radikalität der Veränderungen begriffen, ließen sich neue Ansätze angehen, die innerstädtische Handelskultur aktiv zu gestalten. Der Stadtplaner spricht von einer neuen Gründerzeit, in der die Innenstadt der Zukunft zum analogen Anker im digitalen Meer werden kann. ...mehr

Frequenzmessung

Faktenanalyse statt Bauchgefühl

Die Kundenfrequenzen im stationären Handel sind rückläufig. Frequenzmesssysteme machen Potenziale für die Einzelhändler sichtbar. ...mehr