Der stationäre Buchhandel hat die Abwanderung von Kunden und Umsatz in den Online-Handel als erster Handelszweig erfahren und sich unter großem Leidensdruck neu aufgestellt. Mittlerweile stehen auch die Einzelhandelsnachbarn wie Textiler, Schuhläden, Elektronikhändler und Möbelhäuser unter Druck. Weil das Einkaufen jetzt in nahezu allen anderen Handelsbranchen verstärkt ins Internet abwandert, fehlt auch dem restrukturierten stationären Buchhandel (Lauf-)Kundschaft.

Bei City 21 – Innenstadt und Handel beleuchtet buchreport aktuelle Entwicklungen sowie Ideen und Strategien für den Innenstadthandel der Zukunft.

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Kommt die Amazon-Steuer?

Nicht nur deutsche Einzelhändler klagen über weniger Kundenfrequenz. Mittlerweile wird die anhaltende Migration der Käufer ins Internet in vielen Ländern mit Sorge beobachtet. Was passiert, wenn Händler (und Stadtväter) nicht mit griffigen Konzepten zur Belebung der Innenstädte gegensteuern, zeigt das Szenario, das sich gerade in Großbritannien entwickelt. … mehr



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Kundenfrequenz: Was bei Zählungen und Messungen herauskommt

Die Kundenfrequenz ist das Sorgenthema des stationären Handels, denn in den Einkaufsstraßen und Malls sind weniger Menschen unterwegs. Stichproben in Toplagen bestätigen das allerdings nicht. Dafür fallen die Ergebnisse von Dauermessungen in Läden relativ deutlich aus. … mehr


Abschied vom Shopping-Traum
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Abschied vom Shopping-Traum

Gerrit Heinemann berät als Handelsexperte die neu gestartete »Initiative für das Gewerbe nebenan«. Was gegen die Verödung der Innenstädte getan werden muss, erklärt er im buchreport-Interview. … mehr


Keine Frequenzsorgen in Toplagen

Sinkende Kundenfrequenzen in den Innenstädten beschäftigen stationäre Einzelhändler und Citymanager. Einmal im Jahr rückt das Immobilien- Beratungsunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL) aus, um die Zahl der Passanten in Deutschlands größten Einkaufsstraßen zu messen. Das lange prognostizierte Aussterben der Innenstädte bleibe zumindest in Groß- und Mittelstädten aus. … mehr


Rührige Akteure für eine attraktive Stadt
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Rührige Akteure für eine attraktive Stadt

In Innenstädten kämpft der Handel mit sinkenden Kundenfrequenzen. Das münsterländische Dülmen lockt die Menschen mit zahlreichen Aktionen. Vom taggleichen Lieferservice profitiert besonders ein Buchhändler. … mehr


So shoppt die digitale Generation

Wenn es nach den europäischen Millennials geht, dann können stationärer Handel und Online-Geschäft durchaus parallel existieren. Das geht aus dem neuen Konsumbarometer von Consors Finanz hervor. … mehr



»Unsere einzige Chance gegen Ketten und Online«
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»Unsere einzige Chance gegen Ketten und Online«

In den USA ist die Buy-Local-Bewegung längst fest im Alltag etabliert. Eine Hochburg des Lokalismus ist seit 16 Jahren die Texas-Metropole Austin. Steve Bercu erklärt im buchreport.interview, wie der Einkauf vor Ort funktioniert. … mehr


»Es geht immer weniger um Bedarfsdeckung«
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»Es geht immer weniger um Bedarfsdeckung«

Der stationäre Einzelhandel steckt im Strukturwandel: „Ressourcen wie Waren oder Fläche verlieren an Bedeutung. Stattdessen bilden Mitarbeiter und verfügbares Kundenwissen zukünftige Erfolgsfaktoren“, sagt Marketing-Professorin Shyda Valizade-Funder. Sie hat besonders Mittelstädte untersucht. … mehr


Zukunft des Handels

»Wer in die Stadt geht, will Urbanität erleben«

Lösungen für die Innenstädte gibt es nach Einschätzung des Stadtplaners Wolfgang Christ nur im Verbund der lokalen Händler, der Städte und Gemeinden sowie der Vermieter der Handelsimmobilien: Wenn alle Beteiligten die Radikalität der Veränderungen begriffen, ließen sich neue Ansätze angehen, die innerstädtische Handelskultur aktiv zu gestalten. Der Stadtplaner spricht von einer neuen Gründerzeit, in der die Innenstadt der Zukunft zum analogen Anker im digitalen Meer werden kann. ...mehr

Frequenzmessung

Faktenanalyse statt Bauchgefühl

Die Kundenfrequenzen im stationären Handel sind rückläufig. Frequenzmesssysteme machen Potenziale für die Einzelhändler sichtbar. ...mehr