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Wachsendes Digitalgeschäft sorgt für positive Bilanz

Die Hörbuchumsätze verlagern sich weiter in Richtung digitale Distribution. Bei den meisten Verlagen ist der Digitalanteil größer als das CD-Geschäft.

Wachsende Nachfrage:Schon vor der Corona-Pandemie erfreuten sich Audio-Inhalte zunehmender Beliebtheit, durch die intensivere Nutzung digitaler Angebote via Download und Streaming hat die Entwicklung noch einmal an Fahrt gewonnen. Treiber sind dabei auch technische Geräte wie z.B. Smart Speaker. (Fotos: 123rf.com/Gorodenkoff)

Wohin entwickelt sich der Hörbuchmarkt? Die Richtung ist seit einigen Jahren klar: Es gibt eine zunehmende Verschiebung vom physischen Trägermedium CD in Richtung digitale Vertriebsformen wie Download und Streaming (mehr dazu hier in einer Analyse des Streaming-Marktes, br+). Dies macht es allerdings auch schwieriger, verlässliche Aussagen über das Marktvolumen des Hörbuchgeschäfts zu treffen, denn weder Audible, der unangefochtene Marktführer bei den Hörbuch-Downloads, noch die Streaming-Plattformen geben ihre Umsätze preis.

Erschwert wird ein zuverlässiger Befund noch zusätzlich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die nicht nur digitalen Vertriebsformen weiteren Auftrieb verschafft, sondern sich auch durch die corona-bedingten Geschäftsschließungen im stationären Handel massiv auf das Marktgeschehen im physischen Hörbuchgeschäft ausgewirkt haben. Zu Letzterem liefert Media Control konkrete Zahlen, die allerdings eingeordnet werden müssen: Zwar deckt das Marktforschungsinstitut mit über 6500 Verkaufsstellen in Deutschland und wichtigen Händlern im Panel ein breites Spektrum an Vertriebswegen ab, von Sortimentsbuchhandel/E-Commerce und Bahnhofsbuchhandel über Drogerie- und Elektrofachmärkte, Kaufhäuser und die von Buchpartner und Best-of-Books belieferten Nebenmärkte. Allerdings weisen Hörbuchverlage darauf hin, dass die für Hörbücher relevanten und vergleichsweise stabilen Vertriebskanäle in einigen Nebenmärkten (wie z.B. das Tankstellengeschäft) nicht enthalten sind. Dies vorausgeschickt, ergibt die Auswertung der Daten von Media Control für 2020 und Januar bis Mai 2021 den fortgesetzten Trend eines rückläufigen CD-Geschäfts, der aber vergleichsweise moderat ausfällt – trotz Corona:

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