»Es gibt keinen Stillstand bei juristischer Fachliteratur«

Fast ein halbes Jahr hat die Regierungsbildung der neuen GroKo gedauert, jetzt läuft die Gesetzgebung langsam wieder an. Was bedeutet das für die Programmplanung der juristischen Fachverlage?

Genau 169 Tage nach der Bundestagswahl haben Union und SPD den Koalitionsvertrag unterschrieben. Fast ein halbes Jahr, in dem die Berliner Politik vor allem mit Sondierungsgesprächen, Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung beschäftigt war. Eine Zeit, in der keine aktuellen Gesetzesnovellen beschlossen werden konnten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die lahmende Gesetzgebung Auswirkungen auf die Produktion der juristischen Fachverlage hat – und damit mittelfristig auch auf den RWS-Markt insgesamt.

Beim Blick in die aktuellen Frühjahrsvorschauen zeigt sich jedenfalls, dass es viele Novitäten und Neubearbeitungen von Handbüchern und Kommentaren gibt, die noch auf Gesetzesnovellen der vergangenen 18. Legislaturperiode zurückgehen und diese aufgreifen.

„Erfreulicherweise hat die alte Bundesregierung einige Gesetzgebungsvorhaben angestoßen, die sich erst jetzt auswirken“, bestätigt Klaus Weber, Mitglied der Geschäftsleitung beim Marktführer C.H. Beck, mit Blick vor allem auf die Neuregelungen des Bauvertragsrechts, die weitreichenden Änderungen im Datenschutzrecht und die Reform im Urheberrecht. Insbesondere im Baurecht bestehe ein „intensiver anwaltlicher Beratungsbedarf“ und damit eine entsprechend hohe Nachfrage nach juristischer Information, sagt Weber.

Jan Schmidt, juristischer Redaktionsleiter bei De Gruyter, nennt in diesem Zusammenhang das Energierecht als einen der Bereiche, die gerade in der vergangenen Legislaturperiode vielen Neuregelungen ausgesetzt waren: „Es wird auch nach der literarischen Aufarbeitung der Reformen im Fokus bleiben.“ ...

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