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Galeria klagt über »Quasi-Lockdown«

Der Warenhauskonzern Galeria (Karstadt Kaufhof), in vielen Innenstädten immer noch ein wenn auch schwächer gewordener Magnet, klagt über die Auswirkungen der aktuellen Corona-Lage und der damit verbundenen Beschränkungen. Finanzvorstand Guido Mager hat in einem Interview mit der „FAZ“  erklärt: Die hohen Inzidenzen, 3G im Nahverkehr, 2G im Einzelhandel, die Absage von Weihnachtsmärkten und verkaufsoffenen Sonntagen führe zu Frequenzverlusten von bis zu 50% in den Innenstädten. Das komme einem „Quasi-Lockdown“ mitten im Weihnachtsgeschäft gleich.

„Wir gehen im Dezember von einem Umsatzrückgang um 40% aus“ und dieser Monat zähle wegen des Weihnachtsgeschäfts vom Umsatz her normalerweise für zwei Monate. Der Buchhandel in den Galeria-Filialen wird von Hugendubel in Form von Shop-in-Shops betrieben.

Die Warenhäuser seien auf „sehr guten Weg“ gewesen mit der neuen Galeria-Strategie. Die drei Showcase-Filialen und Prozess-Verbesserungen funktionierten und man habe trotz Corona 2500 neue Mitarbeiter eingestellt. Jetzt habe der Konzern aufgrund der erneuten Pandemiefolgen den Wirtschaftsstabilisierungsfonds über die bisherigen Hilfen hinaus um ein ergänzendes, verzinstes Darlehen gebeten.

Wie Galeria Karstadt Kaufhof die Krise überwinden will

Kommentare

1 Kommentar zu "Galeria klagt über »Quasi-Lockdown«"

  1. Galeria das hat genauso wenig Zukunft wie Karstadt-Kaufhof bitte kein Steuergeld mehr Verschwenden!!!
    F.Morgandi

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