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DuMont erhöht das Preisniveau

Preisendungen auf 99-Cent und der damit verbundene negative Schnäppchencharakter ärgern viele Buchhändler. Jetzt erhört der nächste Verlag den Wunsch vieler Sortimenter nach der Abschaffung der 99-Cent-Endungen: Der DuMont Buchverlag versieht alle Titel des Herbstprogramms mit glatten Euro-Preisen – und hebt das Preisniveau in allen Programmbereichen (Belletristik, Sachbuch, Kunst & Leben).

Wie groß der Ärger bei vielen Buchhändlern über die 99-Cent-Preise ist, hatte eine buchreport-Umfrage im Sortiment Anfang des Jahres untermauert. Bastei Lübbe kündigte im Februar als erster großer Verlag glatte Preisendungen für nahezu alle Novitäten an. Fischer stellt ab Herbst auf runde Beträge um, allerdings nur im Bereich Literatur von S. Fischer.  

Der DuMont Buchverlag verzichtet auf die im Handel unbeliebten krummen Endungen nicht nur bei literarischen Titeln und im höherpreisigen Bereich, sondern auch bei Genretiteln und Taschenbüchern. „Uns fällt dieser Schritt womöglich etwas leichter als anderen Publikumsverlagen, weil wir nicht auf austauschbare Genretitel setzen und weniger über die besonders preissensiblen Nebenmärkte vertreiben“, erklärt Verlegerin Sabine Cramer. 

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