Der Februar sorgt für einen Dämpfer

Die deutschsprachigen Buchmärkte ha­ben im Februar durchweg Umsatzrückgänge erlebt. Das zeigt der buchreport-Umsatztrend auf der Datenbasis von Media Control.

Wichtiger Hinweis: Seit Jahresbeginn gibt es beim Umsatztrend zwei Neuerungen:

  • Es werden die Monatsumsätze für alle drei Märkte ausgewiesen: Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz.
  • Es wird der gesamte Buchmarkt abgebildet: Zu den bereits bisher ausgewerteten Zahlen für den stationären Buchhandel einschließlich Bahnhofsbuchhandel und Buchverkäufe in Nebenmärkten kommt jetzt auch der E-Commerce hinzu einschließlich der Verkaufsdaten physischer Bücher von Buch-Marktführer Amazon.

Damit lässt sich aktuell ein Gesamtüberblick über die Buchkonjunktur im deutschsprachigen Markt und eine Benchmark für die einzelnen Unternehmen erstellen. Das aktuelle Konjunktur-Barometer weist allerdings auf ein Tief.

 

Deutschland: –7,8%

Die deutsche Buchhandelsbranche hat im Februar 2017 insgesamt 7,8% weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Eine schwache Nachfrage wurde verstärkt durch einen fehlenden Verkaufstag (2016 war ein Schaltjahr mit einem 29. Februar).

Die umsatzstärksten Bücher im deutschen Buchhandel waren im Februar Jojo Moyes’ Paperback „Im Schatten das Licht“ (Rowohlt) vor Martin Suters „Elefant“ (Diogenes) und – über den Preishebel – der 30-Euro-Titel „4 3 2 1“ (Rowohlt) von Paul Auster.

 

Österreich: –5,7%

Im dem österreichischen Buchmarkt wurde im Februar 5,7% weniger umgesetzt. Auch hier spielte der fehlende Verkaufstag eine Rolle. Meistverkaufter und auch umsatzstärkster Titel war im Februar wie in Deutschland das Moyes-Paperback „Im Schatten das Licht“, knapp vor „Leben mit Trump“ (Ecowin), einem Sachbuch des österreichischen Journalisten-Doyen Hugo Portisch.

 

 

Dies ist nur ein sehr fokussierter Ausschnitt …

… weitere Informationen zu den bestverkauften Büchern stehen in den SPIEGEL-Bestsellerlisten. Über Veränderungen auf den Listen informiert der Newsletter „Bestseller-Barometer“, hier zu bestellen. Auch für Österreich und die Schweiz werden eigene Bestsellerlisten erstellt.

Eine ausführliche Umsatzanalyse mit zahlreichen Details steht im buchreport.express (gedruckt oder als E-Paper) sowie für Digital-Abonnenten auch auf buchreport.de zur Verfügung:

Auf diesen monatlichen Umsatztrend kompakt weist ein Newsletter hin, hier per Mail kostenlos zu bestellen. Und hier geht es zu den bisherigen monatlichen Umsatztrend-Analysen.

Basis des buchreport-Umsatztrends kompakt und der SPIEGEL-Bestsellerlisten ist das Handelspanel der Buchmarkt-Forschung der Media Control GmbH (Lange Straße 33, 76530 Baden-Baden) mit insgesamt 4200 Verkaufsstellen im deutschsprachigen Raum, Buchhandel, Bahnhofsbuchhandel, in Warenhäusern, Online und in Nebenmärkten. Die Auswertung erfolgte mit MC Metis dem Management-Cockpit der Buchbranche, das Verkaufsdaten, Konsumentenbefragung, Verlagseigene Daten und Social Media-Daten verknüpft. Weitere Informationen hier.

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