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Aus Buchhandel.de wird VLB-light

Der Online-Shop Buchhandel.de wird zwar dicht gemacht und landet im Projektmuseum der Börsenvereins-Wirtschaftstochter MVB. Aber eine wichtige Funktion bleibt unter dieser Web-Adresse bestehen: Das hinter dem Shop stehende „Verzeichnis lieferbare Bücher“ (VLB) wird weiterhin öffentlich sichtbar sein und kann entsprechend weitläufig als Bibliografier-Werkzeug genutzt werden.

Das für die Online-Nutzung kostenpflichtige VLB muss die MVB mit wesentlichen bibliografischen Daten öffentlich zugänglich halten. Denn: Im Juni 2011 erhielt das VLB den Status der Preisreferenzdatenbank für preisgebundene Bücher in Deutschland. Zuvor war es bei unterschiedlichen Preisauszeichnungen und Auseinandersetzungen um Preisbindungsverstöße zum Streit über die Frage des verlässlichen Informationsflusses von den preisfestsetzenden Verlagen zu Händlern gekommen.

Die Aufgabe, die VLB-Daten öffentlich zu halten, hatte bisher die Shop-Plattform Buchhandel.de mit abgedeckt.

Rechercheplattform bleibt „wichtiges Marketingsinstrument“

MVB-Geschäftsführer Ronald Schild sieht auch in der verbleibenden Funktion der kostenfreien Informationen über Bücher „ein wichtiges Marketinginstrument“ für Buchhandlungen und Verlage: „So können sich Buchkäufer auch zukünftig schnell einen kompakten Überblick über das vollständige Angebot an lieferbaren Büchern verschaffen.“ Über den verlinkten Buchhandels-Finder der Buchmarketingseite „Vorsicht Buch!“ seien dann alle Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins über Buchhandel.de recherchierbar.

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