Wie »Scan & Go« kontaktloses Bezahlen ermöglichen soll

Das Weihnachtsgeschäft naht und den Handel treibt dabei vor allem auch die Frage um, wie sich die vorweihnachtlichen Kundenströme entzerren lassen. Buchhandelsmarktführer Thalia Mayersche will dabei auch auf kontaktloses Einkaufen in der Buchhandlung setzen. 

Möglich machen soll das die neue „Scan & Go“-Funktion in der Thalia-App:

  • Ab Ende Oktober können Kunden darüber in allen deutschen Thalia- und Mayersche-Filialen kontaktlos einkaufen.
  • Nötig ist dafür neben der Thalia-App auch ein Thalia Mayersche-Kundenkonto.
  • Für den Bezahlvorgang wird der Barcode des gewünschten Artikels mit dem Smartphone gescannt. Nach Auswahl der gewünschten Online-Zahlungsart wird die Transaktion abgeschlossen und der Betrag nachträglich abgebucht. Der Kassenbesuch entfällt somit.

Mehr dazu, wie der Buchhandel das diesjährige Weihnachtsgeschäft organisiert, lesen Sie im buchreport.express 42, ab 17 Uhr hier als E-Paper zu lesen und gedruckt ab Donnerstag verfügbar. 

Die Hoffnung, die Thalia Mayersche damit verbindet: Kürzere Schlangen an der Kasse sowie Kontaktpunkte und Aufenthaltsdauer im Geschäft reduzieren.

Entwickelt wurde „Scan & Go“ unternehmensintern. Bereits 2018 hatte Thalia in seinem Filialen eine Beratungs- und Bezahl-App eingeführt und seine Verkäufer auf der Fläche mit Tablets ausgestattet, damit die Kunden bei ihnen direkt nach der Beratung bezahlen können, ohne sich an der Kasse anstellen zu müssen. Vor allem zu Hochzeiten wie Weihnachten und Ostern, aber auch im Schulbuchgeschäft werde das von den Kunden verstärkt in Anspruch genommen, hieß es.

Auch andere Einzelhandelbranchen setzen im Stationärgeschäft bei der Kundenführung zunehmend auf Technologie. Einen der radikalsten Ansätze verfolgt Bonprix auf der Hamburger Mönckebergstraße. Dort hat der Textiler ein Hightech-Ladenkonzept auf die Fläche gebracht und feilt im laufenden Betrieb am Shopping-Erlebnis der Zukunft. Die Idee: Die Kundinnen werden per App-Technologie durch den Laden und den kompletten Einkaufsprozess (Auswahl, Anprobe, Bezahlung) geführt. Auch klassische Schwachstellen im Stationärhandel, wie durchwühlte Ladenregale oder lange Schlangen an den Kassen, sollen so beseitigt werden.

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