So sieht die neue Hugendubel-Filiale am Stachus aus

Filialleiterin Cordula Schuster-Wolff, Nina und Maximilian Hugendubel eröffnen die neue Filiale am Münchner Stachus (v.l., Foto: buchreport/TW)

Hugendubel präsentiert seine rundum erneuerte Filiale am Müncher Stachus, die der bundesweit aktive Buchfilialist selbstbewusst als große Innovation angekündigt hat: Man werde auf der 2000-qm-Fläche neue Maßstäbe setzen und seine Version des „Buchshops der Zukunft” präsentieren.

Ein wichtiges Element ist die neue Art der Sortimentszusammenstellung. Denn: Eine Befragung hat laut Hugendubel ergeben, dass Menschen nicht in Kategorien wie Belletristik oder Sachbuch denken, wenn sie in eine Buchhandlung kommen. Daher wurden die bisherigen Warengruppen aufgelöst und stattdessen fünf neue „Lesewelten” für unterschiedliche Kundenbedürfnisse geschaffen:

  • „abtauchen“: u.a. mit Unterhaltungsromanen, Krimis, Fantasy, Comics und Manga sowie Jugendliteratur
  • „leben, wohnen und genießen“: deckt die Themen Wohnen, Essen, Spaß und Sport sowie geistiges und körperliches Wohlbefinden ab
  • „lernen, spielen und machen“: richtet sich insbesondere an Kinder mit Kinder- und Schulbüchern, Lernhilfen, Aus- und Weiterbildung, Basteln, Kreativität
  • „Fenster zur Welt“:u.a mit der Reiseabteilung
  • „Horizonte“: u.a. mit Gegenwartsliteratur, Geisteswissenschaften, Klassikern und Biografien.

 

Treffpunkt Buchhandlung

Ein weiterer Fokus liegt auf der Aufenthaltsqualität, die die Buchhandlung als Treffpunkt etablieren soll, u.a. mit diesen Bausteinen: ein „Café des Lesens“, das auch schon bei der 2017 wiedereröffneten Filiale am Münchner Marienplatz umgesetzt wurde, Kaffeemaschinen in jedem Stockwerk, Veranstaltungen wie Lesungen, Mitmachaktionen, Präsentationen, Signierstunden oder Koch-Shows in der eigenen Show-Küche.

Dienstleistungen wie einen zunächst bis Weihnachten kostenfreien Fahrradkurier im Radius von 8 Kilometern oder das kostenlose E-Book-Lesen im WLAN-Netz der Buchhandlung ergänzen das Angebot.

 

 

Kommentare

3 Kommentare zu "So sieht die neue Hugendubel-Filiale am Stachus aus"

  1. Das war mal eine Buchhandlung die den Namen auch verdient hat. Bücher ohne Ende, ein Ort zum stundenlangen Schmökern . Ich hab immer was gefunden und bin selten mit nur einem Buch gegangen. Aber jetzt: ein Sortiment das an machem Bahnhof besser ist, Regale die durch minimalen Inhalt auffallen und eine Atmosphäre zum davonlaufen. Das bisher unvorstellbare ist passiert: kein Buch von Interesse gefunden. nix gekauft. Ein guter Buchladen ist was anderes. Sehr schade

  2. Ich bin absolut enttäuscht! Wo sind die Bücher hingekommen?
    Zum Kaffeetrinken gehe ich woanders hin.
    Bisher bin ich immer gerne zu Hugendubel gegangen, vor allem weil einfach eine sehr große Bücherauswahl vorhanden war, man konnte sich sehr umfassend informieren. Das sehe ich eigentlich als den Hauptgrund an, warum ich in eine Buchhandlung gehe, und das wäre der Vorteil gegenüber dem Onlinehandel…wenn man das halt als Buchhandlung vernünftig umsetzen würde. In vielen Bereichen findet man jetzt einfach so gut wie nichts mehr, und die Auswahl ist beschränkt auf das Standardsortiment, das ich auch bei Karstadt etc. finde.
    Und sich dann wundern, warum die Umsätze zurückgehen und die Leute immer mehr Bücher online kaufen…dazu werde ich jetzt auch verstärkt übergehen, dann muss ich mich wenigstens nicht ärgern, dass ich wieder umsonst zu Hugendubel gegangen bin und die Bücher, über die ich mich informieren wollte, wieder nicht vorhanden sind.
    Anscheinend geht es mir nicht alleine so, was man in den Kommentaren so liest.
    Wenn irgendein Verantwortlicher ein bisschen mitdenkt und sieht, was die Leute so über diesen Umbau denken, dann kann es nur einen Weg geben: wieder umbauen und so lassen, wie es war, dann kann man vielleicht noch was retten und Kunden zurückgewinnen.

  3. Bitte nicht als Beleidigung nehmen. Ich möchte nicht unhöflich oder gemein sein, das ist nur meine persönliche Meinung :))

    Um ehrlich zu sein, ich finde das sieht schrecklich aus. Ich war noch nicht selber dorten, aber allein die Bilder verderben mir schon jede Lust, hinzugehen. Das ganze wirkt mehr wie ein Kaufhaus, das mir irgendwelches Zeug aufschwatzen will, und nicht wie ein gemütlicher Buchladen, iin dem ich mich wohlfühle und am liebsten Stunden mit stöbern verbringen will.
    Gut gemeint (und ich schätze es, dass Hugendubel sich Mühe gibt, den lesern Neues und Innovatives zu bieten), aber: Nein, danke.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

Aktuelles aus dem Handel

  • Marketingaktionen polarisieren im Buchhandel  …mehr
  • Mitmach-Events sollen zum Schreiben motivieren  …mehr
  • Verlagsverzeichnis »ReliBuch-Navi« geht an den Start  …mehr
  • Im Schaufenster keinen Umsatz liegen lassen  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten