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Hauke Hückstädt: »Es ist nichts mehr so wie 2019«

Wo stehen die Literaturhäuser nach der Pandemie und der Rückkehr des öffentlichen Lebens? Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhauses Frankfurt, zur Rolle und Lage der Kulturvermittler.

Literaturhäuser sind eine Idee der späten 1980er und frühen 1990er Jahre: Wie sieht die heutige Perspektive aus?

Hauke Hückstädt ist seit 2010 Leiter des Literaturhauses Frankfurt am Main, das in diesen Tagen sein 30-jähriges Bestehen feiert. Seit 2020 ist er auch Vorstandsvorsitzender und Sprecher des deutsch-österreichisch-schweizerischen Netzwerks der Literaturhäuser. (Foto: Sebastian Schramm/Literaturhaus Frankfurt)

Ein allgemeingültiges Konzept lässt sich nur schwer formulieren. Dazu sind die 15 deutschsprachigen Literaturhäuser des Netzwerks und ihr Umfeld zu unterschiedlich. In Frankfurt hat sich das Haus in seinen 30 Jahren immer wieder neu ausgerichtet, so wie sich die Gesellschaft und auch die Bücher verändern. Die gesellschaftlichen Fragen sind schärfer und dissonanter geworden. Ein Ziel muss sein, dass wir uns als Literaturhaus damit auseinandersetzen. Im Kulturbereich glauben wir ja oftmals, wir würden bereits eine Widerspruchs-Kultur leben, aber es ist noch immer viel zu homogen, zu wenig divers und zu wenig dissonant.

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