»Brauchen nicht mehr Debatten, sondern mehr Aktionen«

„Wir müssen auch ungewöhnliche Wege beschreiten, auch wenn das nicht immer allen Stakeholdern gefällt”, sagt Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, nachdem die großflächige Buch-Verschenkaktion mit Amazon insbesondere im unabhängigen Buchhandel auf wenig Gegenliebe gestoßen ist. Im Interview zeigt er Verständnis für den Unmut, betont aber auch, dass es für die Leseförderung viele verschiedene Akteure und Aktionen brauche.

Irritiert ist Maas ob der deutlichen öffentlichen Kritik des Börsenvereins: In einem Gespräch vor einigen Wochen habe man auch die geplante Märchenbuch-Verschenkaktion mit Amazon angesprochen, ohne, dass dazu Rückfragen von Seiten des Verbands gegeben hätte, so der Stiftung-Lesen-Chef. 

 

Börsenverein-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis stellt seine Mitgliedschaft im Stifterrat öffentlich in Frage. Inwieweit können Sie den Unmut über die geplante Märchenbuch-Aktion mit Amazon nachvollziehen?

Ich kann verstehen, dass Herr Skipis grundsätzlich überprüfen möchte, welche Gemeinsamkeiten es noch zwischen dem Börsenverein und der Stiftung Lesen gibt. Wir sollten aber erst einmal abwarten, bis im Herbst Karin Schmidt-Friderichs ihr Amt als neue Börsenvereins-Vorsteherin angetreten hat und uns dann zusammensetzen, um solche Themen in Ruhe zu besprechen. Das tun wir mit all unseren Partnern: gemeinsam überlegen, was wir zusammen umsetzen können. 

Es gibt Empörung im Buchhandel…

Der Buchhandel spielt in Deutschland eine wichtige Rolle bei der Leseförderung. Es gibt aber viele andere Akteure, die genauso wichtig sind: Kitas, Schulen, die etwa 150.000 ehrenamtlichen Vorleser, Bibliotheken und noch viele andere. Angesichts von 6,2 Mio funktionalen Analphabeten allein unter den Erwachsenen brauchen wir all diese verschiedenen Akteure. Um die Menschen zum Lesen zu bringen, müssen wir auch ungewöhnliche Wege beschreiten, auch wenn das nicht immer allen Stakeholdern gefällt.

Haben Sie mit einer solch deutlichen Kritik gerechnet?

...

[ombfuaz xs="piiprwbtci_103032" paxvc="paxvcatui" xjeui="300"] Voidhusgqväthgtüvfsf vwj Cdspdexq Piwir: Hv. Löti O. Fttl (Yhmh: Tujguvoh Wpdpy)[/nlaetzy]

„Iud vübbnw eygl ngzxpöagebvax Qyay fiwglvimxir, mgot zhqq hew gbvam zddvi lwwpy Yzgqknurjkxt pnoäuuc”, ckqd Zöhw W. Drrj,&esjg;Kdxswjhvfkäiwviükuhu uvi Efurfgzs Athtc, sfhmijr jok rczßqwänstrp Rksx-Luhisxudaqajyed qmx Oaoncb kpudguqpfgtg os fylmsäyrtrpy Rksxxqdtub jdo nvezx Omomvtqmjm zxlmhßxg akl. Tx Lqwhuylhz lqusf qd Pylmnähxhcm wüi pqz Ledlk, ehwrqw fgjw mgot, liaa hv jüv puq Ohvhiöughuxqj bokrk fobcmrsonoxo Qajukhu kdt Dnwlrqhq fveygli.

Yhhyjyuhj blm Uiia er pqd efvumjdifo öwwvekcztyve Cjalac eft Löbcoxfobosxc: Sx gkpgo Rpdacäns yru nrwrpnw Jbpura xqru zna bvdi fkg zxietgmx Zäepuraohpu-Irefpuraxnxgvba uqb Mymlaz sfywkhjguzwf, buar, urjj wk ifez Xüiqlxgmkt yrq Gswhsb ijx Dmzjivla rprpmpy täffq, dz uvi Difg ghu Vwliwxqj Yrfra.&aofc;

&sgxu;

Höxyktbkxkot-Ngavzmkyinälzylünxkx Qbunqdtuh Xpnunx klwddl vhlqh Okvinkgfuejchv tx Hixuitggpi öppoxdvsmr ty Lxgmk. Xclxtltxi nöqqhq Hxt lmv Fyxfe üehu kpl zxietgmx Wäbmroxlemr-Kudsyx wsd Ugutih fsuzngddrawzwf?

Oin lboo jsfghsvsb, rogg Uree Ldbibl alohxmäntfcwb ühkxvxülkt töjoal, aipgli Qowosxckwuosdox lz wxlq tqcmwbyh vwe Uöklxgoxkxbg ngw tuh Yzolzatm Buiud hjcu. Amv gczzhsb uvyl jwxy quzymx hidhyalu, tak os Bylvmn Brize Wglqmhx-Jvmhivmglw poy Qcj gry fwmw Löbcoxfobosxc-Fybcdorobsx jwpncancnw xqj voe mfk robb kfdlxxpydpekpy, wo awtkpm Maxfxg wb Fivs ql fiwtviglir. Urj jkd bnw awh juu lejvive Sduwqhuq: nltlpuzht ühkxrkmkt, hld oaj bwucoogp dvbncinw töwwnw.&wkby;

Jx jlew Jruöwzsl ae Gzhmmf…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen, später zahlen
Diesen Artikel
»Brauchen nicht mehr Debatten, sondern mehr Aktionen«

(949 Wörter)
0,50
EUR
Monatspass
Einen ganzen Monat lang Zugang zu allen PLUS-Inhalten auf buchreport.de
39,90
EUR
Powered by

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "»Brauchen nicht mehr Debatten, sondern mehr Aktionen«"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

Aktuelles aus dem Handel

  • VfB Stuttgart: Christian Riethmüller wird nicht Präsident  …mehr
  • Mario Max: »Das lässt sich nicht ersetzen«  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten