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»Aus Kundensicht gilt: Kanal egal!«

Amazon will seine stationären Buchläden in den USA und Großbritannien schließen. Der BWL-Professor und Handelsexperte Gerrit Heinemann erklärt, was dies für die Entwicklung des Einzelhandels bedeutet.

Gerrit Heinemann (Foto: privat)

Hat Sie dieser Schritt überrascht?

Es war bereits überraschend, dass Amazon als große, rasant wachsende Plattform sich überhaupt für den stationären Handel interessierte, denn man würde ja niemals mit stationären Formaten in gleichem Maße wachsen können. Amazon hatte diesen Schritt damals damit begründet, dass man Systeme für stationäre Formate in der Praxis testen will, die dann im Geschäftsfeld mit den Marktplatz-Partnern eingesetzt werden sollten. Vor diesem Hintergrund hat das Engagement durchaus Sinn ergeben, denn Amazon hat mit einigen seiner Innovationen durchaus zur Neuerfindung des stationären Handels beigetragen – vom Self-Checkout und dem Kunden-Tracking bis zum Nutzen des Kunden-Kontos beim stationären Einkauf im Amazon-Bookstore und dem Testen von kuratierten Sortimenten. Es ist aber kein kompletter Rückzug aus dem stationären Handel, denn das Unternehmen will mit den Lebensmittel-Läden Amazon Fresh und Whole Foods weitermachen. Es geht ausschließlich um die kleinflächigen Formate, von denen es auch nicht so furchtbar viele gab.

In den USA waren es immerhin 66 Buchläden …

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