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Stabile Basis für die Zukunft

Der Betriebsrat von Weltbild hat erleichtert auf die Nachricht reagiert, dass die Gesellschafter den Medienkonzern in eine Stiftung überführen wollen. Im Gespräch mit Arbeitnehmervertretern hatte ihnen Weltbild-Chef Carel Halff zuvor den Fortbestand des Zukunftstarifvertrags zugesichert.

Er sei erleichtert, dies sei eine stabile Basis für ein weiterhin erfolgreiches Geschäft, erklärte Betriebsratschef Peter Fitz.

Hat der mühsam erkämpfte Zukunftstarifvertrag, der eine Standort- und Beschäftigungssicherung umfasst, auch unter einem Stiftungsdach Bestand? Und: Bleibt die GmbH – und somit das Betriebsverfassungsgesetz – bestehen? Nach Angaben der Gewerkschaft hat Halff die beiden Kardinalfragen der Betriebsräte bejaht. Die Rechtsform von Weltbild (GmbH) bleibe unter dem Stiftungsdach erhalten, also gelte weiterhin das Betriebsverfassungsgesetz. Über den Wirtschaftsausschuss bekämen die Arbeitnehmervertreter weiterhin Zugang zu wirtschaftlichen Kennzahlen und Entwicklungen. 
Mit Blick auf den Zeitplan geht man in der Weltbild-Chefetage offenbar von einer längeren Phase der Umsetzung aus – zunächst müssten zahlreiche kirchliche Gremien und am Ende noch staatliche Stellen grünes Licht geben. 
Mehr zum Thema in unserem Weltbild-Dossier

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