Regionale Sparte stärken und vernetzen

Mit Interessengruppen – kurz IGs – will der Börsenverein einen Punkt seiner Strukturreform umsetzen und Plattformen für den spartenübergreifenden Austausch der Buchbranche schaffen. Das Interesse von Regionalverlagen an der IG Regionalia, die auf der Leipziger Buchmesse gegründet wurde (Foto: buchreport, Hanna Schönberg), war groß. Auf Sortimenterseite war jedoch nur ein Buchhändler anwesend.

Austausch schaffen, Sichtbarkeit erhöhen und die Regionalbuchtage planen – das sind einige der Ziele der neuen IG Regionalia. Buchhändler sind bisher noch unterrepräsentiert. Das wurde auch von den anwesenden Mitgliedern kritisiert. Die Interessengruppe biete Buchhändlern die Möglichkeit, an Planung, Manöverkritik und Modifizierung mitzuwirken, wirbt der Börsenverein. Zukünftig möchte die IG auch Seminare für Verlage und Sortimente initiieren.
Als Sprecher der neu konstituierten IG wurde Jürgen Kron (Droste Verlag) gewählt. Seine Stellvertreter sind Sonia Lauinger (Der Kleine Buch Verlag) und Michael Kohler (Silberburg-Verlag). Die Interessengruppe hat aktuell 50 Mitglieder, davon 3 Sortimenter. Auf den Buchtagen soll eine offene Fragerunde mit dem Sprecherkreis stattfinden, das nächste Treffen auf der Frankfurter Buchmesse erfolgen. Interessierte können sich an Anke Simon (simon@boev.de) wenden.
Erste Schritte in Richtung Regionalbuchtage wurden bereits beschlossen: Als Datum legten die Gründungsmitglieder den Zeitraum 15. bis 30. September fest. Zur besseren Einprägsamkeit soll die Aktion jährlich in diesem Zeitraum unter dem Motto „Heimat erlesen“ stattfinden. Die Regionalbuchtage sind weiterhin unter dem Dach von „Vorsicht, Buch!“ verortet, die den Sortimentern u.a. Werbematerial zur Verfügung stellt. Weitere Informationen zu den Regionalbuchtagen finden Buchhändler hier.

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