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Max-Planck-Gesellschaft unterstützt Open Access

Der Verlag Springer Nature und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), vertreten durch die Max Planck Digital Library (MPDL), haben eine Vereinbarung geschlossen: Künftig können Forschende an über 80 Instituten der MPG ihre wissenschaftlichen Arbeiten als Open Access bei Springer Nature veröffentlichen. Die Vereinbarung umfasst dabei alle Buchmarken des Verlags, wie Springer Nature nun mitteilt. 

Für Springer Nature sei die Vereinbarung die fünfte OA-Buchvereinbarung und bisher die umfangreichste nationale OA-Partnerschaft zu Büchern, heißt es weiter. 

Niels Peter Thomas, President Greater China & Managing Director Books bei Springer Nature, bewertet die Partnerschaft: „Open Research, das Bücher, Forschungsdaten und Zeitschriftenartikel einschließt, ist wichtig, um wissenschaftliche Erkenntnisse voranzutreiben. Nachhaltige Open Access-Entwicklungen von Büchern sind nicht so schnell wie bei Zeitschriften.“ Open-Access-Entwicklungen bei Büchern seien sehr komplex, deshalb sei es wichtig, das Bewusstsein über nachhaltige Wege hin zu OA zu fördern und so das gemeinsame Ziel von Open Research zu stärken. „Diese neue Partnerschaft ist ein entscheidender Meilenstein in der Unterstützung von Open-Access-Büchern..“

Die auf drei Jahre angelegte Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft und ermöglicht Autoren aller 86 Max-Planck-Institute einen Rabatt auf die Book Publishing Charge (BPC) zu erhalten, um ihr Buch als Open Access zu veröffentlichen. Die MPDL werde dabei einen zentralen Beitrag zur Deckung der ermäßigten BPC leisten, so dass die Kosten für Autoren weiter sinken.

Weltweit können  Leser über die Plattform SpringerLink frei auf die Buchinhalte zugreifen.

Für die MPDL ein wichtiger Schritt, wie Ralf Schimmer, Head of Information, betont: „Indem wir einen erheblichen Teil der Kosten für die Veröffentlichung von Open Access-Büchern übernehmen, ermöglichen wir es mehr Autor*innen, ihre Arbeiten frei zugänglich zu veröffentlichen So erreichen unsere Autor*innen eine noch größere Leserschaft und die Wirkung der Forschung wird erhöht, insbesondere in den Disziplinen, in denen Bücher eine entscheidende Rolle im wissenschaftlichen Kommunikationsprozess spielen.“

 

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