»Dieses bescheuerte Herz« lockt ins Kino

Daniel Meyer ist mit einem fehlgebildeten Herzen zur Welt gekommen und muss Zeit seines Lebens damit rechnen, dass jeder Tag sein letzter sein könnte. Im Alter von 15 Jahren verbringt er die Nachmittage in einem Kinderhospiz und lernt über die Leiterin der Einrichtung eines Tages den Schriftsteller Lars Amend kennen. Der Autor ist angetan von dem lebensfrohen Jungen und dem ersten Treffen folgen weitere, sodass eine tiefe Freundschaft entsteht. Zusammen erarbeiten sie eine Liste mit Daniels Wünschen an das Leben. Lars macht es sich dabei zur Aufgabe, Daniel bei der Umsetzung zu helfen. Und so ziehen beide los, um in einem 5-Sterne-Hotel zu übernachten, ein fremdes zu Mädchen küssen oder um einfach nur ganz lange wach zu bleiben.

Ihre gemeinsamen Erlebnisse haben Daniel Meyer und Lars Amend in dem Buch „Dieses bescheuerte Herz“ verarbeitet. Zunächst 2013 bei Fischer veröffentlicht, kletterte der autobiografische Titel bis auf Rang 14 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Das Buch diente jetzt auch als Basis für den gleichnamigen Film „nach einer wahren Geschichte“, der am 21. Dezember in die Kinos kam. Fischer hat aus diesem Anlass den Originalstoff mit Filmcover neu aufgelegt. Bei Der Hörverlag erscheint zudem das gleichnamige Filmhörspiel mit den Stimmen der Darsteller.

In der Filmversion von „Dieses bescheuerte Herz“ führt Lebemann Lenny (Elyas M’Barek, l.) als Sohn eines Herzspezialisten ein sorgenfreies Leben, bis sein Vater ihm die Kreditkarte sperrt und ihn zwingt, sich um den schwer herzkranken David (Philip Noah Schwarz) zu kümmern. Schon bald freunden sich die beiden an (Foto: Constantin Film Verleih GmbH/ Jürgen Olczyk).

Vor „Dieses bescheuerte Herz“ reüssierte Amend unter anderem als Autor der Musikerbiografie „Bushido“ (Riva) auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zuletzt veröffentlichte er mit „Why not?“ bei Gräfe und Unzer „Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber“.

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