»Die Krise hat uns besser gemacht«

Es ist eine krass gegensätzliche Entwicklung in der Buchhandelsbranche, die buchreport vergangene Woche auf Basis von Daten der Media Control-Marktforschung vermeldet hat.:

  • Viele Standortbuchhandlungen konnten nach Ende des Lockdowns im Mai und Juni Umsätze über Vorjahr verbuchen (im Schnitt +7%) und bereits einigen Rückstand aus der Lockdown-Zeit aufholen.
  • Die Buchfilialisten bleiben dagegen wie viele andere Einzelhändler immer noch zweistellig hinter den Vorjahresumsätzen zurück mit im Schnitt –16% im Mai/Juni.

Die Umsatzentwicklung der Buchketten entspricht damit in etwa dem in diesen Wochen gemessenen Kundenfrequenzrückgang in städtischen Einkaufslagen. Fehlende Laufkundschaft betrifft allerdings alle Händler, auch die erfolgreichen Unabhängigen:

  • Was steckt also hinter der freundlichen Konjunktur, die die Standortbuchhändler in diesem Frühling und Frühsommer erleben?
  • Zehren diese Buchhandlungen immer noch von ihrer vielfältigen und kreativen Improvisation der Lockdown-Wochen?

Für die These, dass die Coronakrise im unabhängigen Buchhandel Kräfte freigesetzt und sich über den Tageseffekt hinaus zum Katalysator für Innovationen entwickelt hat, spricht eine aktuelle buchreport-Umfrage, an der sich 390 Standortbuchhandlungen beteiligt haben.

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