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Was bringen Imprints?

Ein Einblick in den deutschen Imprint-Dschungel (Bild erstellt mit http://www.wortwolken.com)

Vom „Atlantik“ bis zur „Arctis“ reicht die gefühlte Flut an Verlagsimprints heute. Jedes Jahr kommen ein paar neue Verlagsmarken hinzu. Was in der Außenwirkung der Orientierung dienen soll, kann ebenso verwässern und verwirren, wie eine aktuelle buchreport-Umfrage im Buchhandel zeigt. Nur wenige Verlage, angeführt von Dorling Kindersley und Diogenes, kommen (fast) ohne Imprints aus oder legen gar wie Springer im vergangenen Jahr ihre Sachbuch-Imprints zusammen, um den Markenauftritt zu vereinheitlichen.

Für viele Verlage erfüllen die Imprints wichtige Aufgaben:

  • Sie schaffen Programmplätze.
  • Sie fördern intern die Teamarbeit.
  • Sie erschließen neue Vertriebswege.
Mehr übersichtlichere Programmplätze

Ullstein hat mit „Ullstein fünf“ im vergangenen Jahr ein neues Hardcover-Imprint geschaffen, welches dem deutschsprachigen Roman im Verlag mehr Raum geben soll, erklärt Programmleiterin Ulrike von Stenglin. Das Programm wird bewusst klein gehalten, das sorgfältig kuratierte Umfeld erleichtert die Vermittlung.

Auch Bastei Lübbe will mit der Etablierung der neuen Digitalmarke „Be“ zunächst weitere Programmplätze schaffen und den Digital-Only-Bereich stärker sichtbar machen, erklärt Simon Decot, Leiter des digitalen Programms: „Wir haben schon über Jahre eine ganze Reihe an Digital-Only-Produkten veröffentlicht. Das konnten wir als Segment aber gegenüber Kunden, Autoren und Agenten gar nicht so darstellen.“

Dem Kontakt und Direktvertrieb in Richtung Endkunde kommt in den Markenüberlegungen eine wichtige Rolle zu: Mit den jetzt geschaffenen drei Genrelabels BeHeartbeat (Romance), BeBeyond (Fantasy) und BeThrilled (Spannung) ...

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    Bastei Lübbe
    2
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    Droemer
    3
    Riley, Lucinda
    Goldmann
    4
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