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Personalisierte Spiele: Kann der Handel vermitteln?

Personalisierte Spiele: Kann der Handel vermitteln?

Manuelle Maßarbeit: Die Herstellung eines personalisierten Spiels – hier „Malen nach Zahlen“ – erfordert viele Arbeitsschritte. Ravensburger hat die Abläufe aber weitest‧gehend in bestehende Prozesse integriert.

Es sind Bestseller: „Malen nach Zahlen“, „Das verrückte Labyrinth“, „Memory“. Die Malvorlagen, Spielkarten und -tableaus dieser Spieleklassiker von Ravensburger, aber auch Puzzleformate können mit Kundenfotos personalisiert werden und bringen die Produkte so als individuelle Geschenke neu ins Spiel.

Dies stehe, sagt Alexander Eisele, der bei Ravensburger die Online-Angebote verantwortet, für einen Megatrend, denn: „Jeder will möglichst individuell und besonders sein.“ Vor allem die Spieleklassiker eigneten sich: „Sie erzählen eine Geschichte und sind emotional aufgeladen.“ Man stehe dabei erst am Anfang einer Individualisierungs-Entwicklung, die Ravensburger ermöglicht, bestehenden Content weiterzuverwerten.

Der Anstoß zu den Individualangeboten kam 2010 von außen durch branchenfremde Fotoanbieter, die neben personalisierten Tassen und Kissen auch Puzzles aus Kundenfotos produzierten. Die Puzzle-Profis von Ravensburger begannen, für ihre Erfolgsformate der 500- und 1000-teiligen Puzzles ebenfalls personalisierte Angebote zu entwickeln. Vor 4 Jahren folgte das „Memory“, dann „Malen nach Zahlen“ und seit 2015 sind auch „Das verrückte Labyrinth“ und „Malefiz“ individualisiert erhältlich.

Der Weg vom hochauflagigen Produkt zum Unikat ist alles andere als trivial. Zu Beginn der Entwicklung des Online-Geschäftsfelds MyRavensburger.com standen zahlreiche Fragen, erinnert ...

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