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Mit Rückstand in die Nachspielzeit

Der stationäre Buchhandel geht mit Rückstand ins Weihnachtsgeschäftsfinale. Ob der Buchverkauf im Dezember noch halbwegs versöhnlich endet, wird sich damit erst beim Kassensturz zum Ultimo erweisen.

Dabei hat der Einkaufsendspurt in der Woche vor dem 4. Advent im Buchhandel spürbar angezogen. Die Umsatzsteigerung von der 3. auf die 4. Adventswoche war mit +47% zwar deutlich ausgefallen, aber doch nicht so dynamisch wie im Vorjahr und von niedrigerer Basis.

Nach Berechnungen des buchreport-Umsatztrends auf Basis der Daten von Media Control (3700 stationäre Verkaufsstellen) lag das Weihnachtsgeschäft in den den Kalenderwochen 48 bis 51 (also einschließlich 4. Advent) 7,8% unter Vorjahr.

Auch in anderen Handelsbranchen zeichnete sich ab, dass viele Kunden die Tage zwischen dem 4. Advent und Heiligabend für den finalen Geschenkeeinkauf nutzen. Es sind dies nach aller Erfahrung die umsatzstärksten Tage des Jahres und in diesem Jahr steht in der Weihnachtswoche 1 Verkaufstag mehr zur Verfügung.

Persönliche Eindrücke vom Weihnachtsgeschäft aus Händlersicht sammelten buchreport-Redakteurin Hanna Schönberg bei Lentner in München und am Montag vor Weihnachten Chefredakteur Thomas Wilking in der Dortmunder Filiale der Mayerschen auf Einladung von Mayersche-Chef Hartmut Falter, der dort im Schlussspurt mit Hand anlegt. Wilking und Falter (v.l., Foto: buchreport/Till Spielmann) arbeiteten im Mayersche Kassenpool, vor dem sich in diesen Tagen eine lange Kundenschlange gebildet hatte, als „Tütenassistenten“, die die Ware während des Kassierens einpackten.

Die Mayersche-Kassiererinnen schwiegen sich höflicherweise darüber aus, ob die ungelernten Tütenassistenten tatsächlich den routinierten Ablauf gefördert haben.

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