»Malala. Ihr Recht auf Bildung« im Fernsehen

Malala Yousafzai (Foto: ZDF/ORF/Courtesy of Fox Searchlight Pict/Fox Networks Group)

Am 8. März wird der Internationale Frauentag begangen. 3sat zeigt zu diesem Anlass die Dokumentation „Malala. Ihr Recht auf Bildung“ (8. März, 20.1 Uhr auf 3sat) über die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai.

Im Januar 2009 begann ein elfjähriges Mädchen aus dem pakistanischen Swat-Tal unter Pseudonym für die britische BBC ein Online-Tagebuch zu führen. Darin berichtete sie über Gewalttaten der Taliban. Die Terrororganisation war auf dem Vormarsch und hatte begonnen, Schulen für Mädchen zu zerstören, und Schulbesuche oder das unverschleierte Auftreten in öffentlichen Räumen verboten. Nachdem ihr Pseudonym bei einer Nominierung für einen Friedenspreis aufgedeckt worden war, überfielen Taliban am 9. Oktober 2012 ihren Schulbus. Malala wurde in Kopf und Hals geschossen, doch sie überlebte und setzte sich weiterhin für das Recht von Mädchen auf schulische Bildung ein. 2014 wurde ihr Engagement mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt.

Die Dokumentation „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ zeichnet ihren Weg nun nach. Als Grundlage für den Film diente ihre bei Droemer/Knaur veröffentlichte Biografie „Ich bin Malala“. Bei Fischer KJB ist Malalas Schicksal in „Ich bin Malala“ mit Fotos, Karten, Glossar und Zeittafel für jugendliche Leser aufbereitet. Für Kinder im Grundschulalter hat Raphaële Frier bei Knesebeck den illustrierten Band „Malala“ vorgelegt.

„Kommissar Dupin: Bretonische Flut“
am 9. März, um 20.15 Uhr in der ARD;

Eine junge Frau wird tot zwischen Fischabfällen gefunden. Ging es um Eifersucht? Ging es um Umweltverschmutzung? Oder hatte etwa der Mythos um die versunkene Stadt Ys etwas mit der Angelegenheit zu tun? Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) ermittelt.

„Bretonische Flut“ ist der fünfte Fall von Kommissar Dupin aus der Feder des deutschen Autors Jean-Luc Bannalec. Alle bislang erschienenen Bände liegen in Buchform bei Kiepenheuer & Witsch vor.

„Hedda“
am 9. März, 21.50 Uhr auf Arte

Hedda (Susanne Wolff) und Jorgen (Godehard Giese) wohnen in einer Villa am Stadtrand. Um das bürgerliche Glück perfekt zu machen, soll eine Beförderung für den Neurologen Jorgen her. So wird Chefarzt Prof. Dr. Brack (Bruno Cathomas) zum Essen eingeladen. Doch auch Thea (Katharina Marie Schubert), die ehemalige Geliebte von Jorgen, kommt zum Dinner. Und auch Theas Lebensgefährte Eilert (Wanja Mues) – seinerzeit verliebt in Hedda – sitzt bald mit am Tisch. Und mit jeder Flasche Alkohol tun sich neue Abgründe auf.

Als Vorlage diente das vom norwegischen Dichter Henrik Ibsen 1890 verfasste Drama „Hedda Gabler“, das unter anderem bei Fischer, Reclam und Anaconda vorliegt.

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