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Der oberste Verleger geht

Nach fast 20 Jahren kehrt Christoph Hünermann Bertelsmann den Rücken. Der langjährige Wissenmedia-Chef verlässt den Medienkonzern im Zuge der Einstellung des Direktvertriebs- und Buchhandelsgeschäfts.
In einer Pressemitteilung heißt es, der Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler Hünermann wolle sich beruflich neu orientieren.

Bertelsmann hatte im Juni 2013 angekündigt, das Direktvertriebsunternehmen Inmediaone und das Buchhandelsgeschäft des zugehörigen Verlags Wissenmedia  schrittweise einzustellen. 300 Mitarbeiter sind vom Abschied betroffen. Die 2009 vom Bibliographischen Institut übernommene Marke Brockhaus will Bertelsmann möglicherweise lizenzieren.

Der heute 54-Jährige war 1994 als Chefredakteur des – durch den Harenberg Verlag verkauften – Chronik Verlags zu Bertelsmann gewechselt. In den folgenden Jahren baute er nach Angaben von Bertelsmann u.a. das nationale und internationale B2B-Geschäft, die digitale Produktion und die ersten Online-Aktivitäten für den Bertelsmann Lexikon Verlag auf. 

2000 wurde er Geschäftsführer bei Wissenmedia (u.a. Bertelsmann Lexikon, Wahrig und wissen.de) und in dieser Funkton an der Akquisition von Brockhaus und des Faksimile Verlages beteiligt.
In der Geschäftsführung der Wissenmedia-Mutter Inmediaone war Hünermann verantwortlich für Programm und Marketing. 
Bertelsmann würdigt Hünermann in einer Pressemitteilung besonders als Experte für Direktmarketing-Geschäfte und „innovationsfreudigen Verleger“, der u.a. personalisierte Bücher und Lesestifte in seinen Programmen eingeführt habe.
Fernando Carro, CEO der Club- und Direktmarketinggeschäfte von Bertelsmann, dankt Hünermann „für seine langjährige, sehr erfolgreiche Tätigkeit bei Wissenmedia und Inmediaone. Er war der oberste Verleger des Unternehmens und auch für mich immer ein wichtiger Berater, wenn es um das Management von Inhalten ging. Ich wünsche Christoph Hünermann für seine nächsten beruflichen Schritte und natürlich auch persönlich alles Gute.“

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