Nutzung von Open-Access-Books messen

Feilen an Open-Access-Strategien: Die Berliner Initivative Knowledge Unlatched (KU) entwickelt gemeinsam mit vier Universitätsverlagen ein Reporting-Tool für E-Book-Buchpublikationen. Der Service „KU Open Analytics“ soll im Herbst 2018 anlaufen und den Verlagen und Bibliotheken Daten für die aggregierte Nutzung von Open Access (OA) verfügbar machen. 

Dabei geht es um Monografien, also nicht um E-Journals, die bei der Open-Access-Diskussion häufig im Vordergrund steht. Für das Projekt arbeitet KU mit den US-amerikanischen Universitätsverlagen Cornell University Press (CUP) und University of Michigan Press (UMP) sowie die britischen Universitätsverlagen Edinburgh University Press (EUP) und Liverpool University Press (LUP) zusammen. Gemeinsam mit den Gründungsverlagen will KU eine Anzahl unterschiedlicher Open-Access-Plattformen für E-Books bei KU Open Analytics integrieren, erklärt Max Mostard, Head of Operations and Analytics bei KU. Die Universtitätsverlage versprechen sich mithilfe der Nutzungsstatistiken neue Erkenntnisse über die Nutzungsweisen von Open-Access-Monographien.

Die beteiligten Universitätsverlage werden in einer Erklärung von Knowledge Unlatched mit folgenden Argumentationen zitiert:

  • Die Messung des Absatzes und damit des Impacts von Monographien, sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form, ist relativ einfach. Das gilt bisher allerdings nicht für Open Access: Die Art und Weise, wie Open Access-Monographien zugänglich gemacht werden, ist ein wesentliches Element, um unser Verständnis für diesen immer wichtiger werdenden Bereich des wissenschaftlichen Publizierens zu entwickeln.
  • Ohne diese Art von Aggregationswerkzeug für robuste Nutzungsstatistiken von mehreren Plattformen können Buchverlage die Geschichte des Open Access-Vorteils für ihre Autoren und Finanzierungspartner weder messen noch erzählen.
  • Es ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung gleicher Wettbewerbsbedingungen für die Kommunikation von Open-Access-Monographien.

Das Thema der Veröffentlichung von Monografien im Open-Access-Verfahren beschäftigt auch Forscher an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK). Dort wird gerade ein Workflow universitären (Self-)Publishings im eigenen OA-Hochschulverlag abgebildet, berichtet buchreport.express 28/2018, hier geht es zum E-Paper.

Die Online-Fassung ist als PLUS-Beitrag verfügbar.

 

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