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Hanjin-Pleite betrifft deutsche Verlage

Wenn Verlage aufwendig produzierte Titel aus Kostengründen in Fernost drucken lassen, müssen sie mit Verzögerungen rechnen. Bei einer durchschnittlichen Lieferzeit von drei Monaten ist ein langer Vorlauf bei der Titelplanung geboten, der auch mögliche Verspätungen um wenige Wochen miteinkalkuliert. Nicht zu erwarten ist allerdings, dass die Reederei, die für den Transport von Asien nach Europa zuständig ist, während der geplanten Lieferung pleite geht – so wie kürzlich der koreanische Logistikriese Hanjin, der Insolvenz angemeldet hat und jetzt seine Frachter nicht mehr die vorgesehenen Zielhäfen ansteuern lassen kann.

Die Folge: Rund 500.000 Container hängen auf den Weltmeeren in der Warteschleife, ...

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