Die Krise der Filialisten
Die großen Filialisten im Buchhandel haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre großen Flächen profitabel zu bewirtschaften. Auf die schwächelnde Flächenproduktivität reagieren die Buchketten mit neuen Sortimenten und Rückbau der großen Filialen. buchreport.de zeichnet die Entwicklung detailliert nach.
„Weitere Anpassungen im Filialnetz“
Nicht nur in Deutschland stecken die Buch-Filialisten in der Krise. In der Schweiz verzeichnete Orell Füssli 2011 im stationären Handel Umsatz- und Absatz-Verluste – der Onlinehandel wächst. Im Interview beschreibt Michel Kunz, CEO der Orell Füssli Holding, Auswege aus der Krise. mehr...Orell Füssli mit massiven Umsatzeinbußen
Wenn ein großer Konzern eine Bilanz-Meldung mit „Unbefriedigender Geschäftsverlauf“ übertitelt, ist meist „katastrophal“ gemeint. So bei der Orell Füssli Gruppe, die besonders im Buchhandel tief in der Krise steckt. Eine Hiobsbotschaft auch für den deutschen Gesellschafter Hugendubel. mehr...Keine Freude bei Thalia zum Fest
Für Thalia-Chef Michael Busch sind die quartalsweisen Wasserstandsmeldungen der Douglas-Mutter kleine Nadelstiche in Serie. Fürs Weihnachtsquartal des Einzelhandelskonzerns meldet Henning Kreke „zufriedenstellende“ Geschäfte. Doch das „Aber“ widmet sich erneut den Schwäche des Buchfilialisten. mehr...„Multichannel ist ein Mythos“
Im Kampf gegen Amazon setzen die stationären Champions in- und außerhalb des Buchhandels auf Multichannel-Tugenden. Der E-Commerce-Experte Jochen Krisch (Foto) meldet im Interview Zweifel bei der Verknüpfung von Online und Offline-Geschäften an. mehr...(1 Kommentar)
Nahkampf beendet
Der Rückbau beim Buchhandelsprimus Thalia nimmt konkrete Formen an: Die Hagener ziehen sich am Neumarkt in Köln zurück. Bitter für die Mitarbeiter der Filiale (Foto), aber eine frohe Botschaft für die Mayersche.
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„Fortlaufende Optimierungen“
Die Produktivität der großen Buchhandelsflächen ist nicht nur beim stationären Branchenprimus problematisch. Doch anders als Thalia verzichtet Mayersche-Chef Hartmut Falter (Foto) auf einen systematischen Rückbau mit klaren Zielgrößen. mehr...„Kleinere Flächen sind die Anpassung an das Problem, nicht dessen Lösung“
Mit kleineren Flächen, Zusatzsortimenten und dem Ausbau der Multichannel-Kanäle will Douglas-Tochter Thalia seiner Krise Herr werden. Ob auf diese Weise höhere Umsätze erzielt werden können, sei fraglich, warnt Einzelhandelsexperte Thomas Roeb (Foto) im Interview. Andere namhafte Händler seien an ähnlichen Strategien gescheitert. mehr...Hagener Machtspiele
Was steckt hinter der Ankündigung von Henning Kreke (Foto), dass seine Familie mit Finanzinvestoren den Anteil an Douglas aufstocken möchte? Soll der Einzelhandelskonzern zerschlagen werden? Nach den jüngsten Meldungen droht einer der Großaktionäre abzuspringen, was die Krekes dazu verleitet habe, um die eigene Machtbasis zu kämpfen. mehr...Filialist auf Kuschelkurs
Auf der Suche nach Auswegen aus der Wachstumsfalle setzt auch die Mayersche verstärkt auf Spielwaren. Vergleichbar mit der im Herbst 2011 eingefädelten Kooperation von Thalia und Spiele Max holt der Aachener Wettbewerber den Nachbarn Spielwaren Förster unters Dach. Die Teddy-Experten sollen aber nicht nur die 7000-qm-Fläche aufpeppen.
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„Jetzt definiert das Internet die Standards“
Nicht nur bei Thalia steht ein Umbau an, auch der französische Medienhändler Fnac steckt offenbar in der Krise. Der frühere Deutschland-Statthalter der Franzosen, Hartwig Schulte-Loh (Foto) analysiert das Ringen um ein tragfähiges Konzept: Nicht mehr die Fläche, sondern das Internet diktiere inzwischen die neuen Standards im Handel. Woran es hapert und warum Multichannel nicht das Allheilmittel ist. mehr...Rückbau statt Ausbau
Während hierzulande der Buchhandels-Primus Thalia mit einem Restrukturierungsprogramm die Wende schaffen will, zeigt sich in Frankreich die Fnac alarmiert. Nach einem schwachen Jahr 2011 baut das Medienkaufhaus insgesamt 500 Stellen ab. Konzernchef Alexandre Bompard (Foto) steht unter Beschuss der Gewerkschaft.
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Douglas-Umbau: „Konzeptionsphase"
Die Douglas AG hat bestätigt, Gespräche mit Finanzinvestoren über eine Übernahme zu führen. Das heizt Spekulationen an, die auch eine Zerschlagung des Handelskonzern umfassen und den Verkauf der schwächelnden Buchkette Thalia einbeziehen. Vorstandsvorsitzender Henning Kreke tritt angesichts der losgetretenen Lawine auf die Bremse („befinden uns erst in der Konzeptionsphase“), ohne allerdings irgendetwas auszuschließen. mehr...(1 Kommentar)
„Wir haben nicht mit der Wucht der Welle gerechnet“
Die Krise bei der Konzern-Tochter Thalia führt Henning Kreke (Foto) besonders auf die Online-Konkurrenz zurück. Im Interview mit buchreport.de äußert sich der Douglas-Chef zur Frage, ob das aufgelegte Restrukturierungsprogramm nicht Jahre zu spät kommt. mehr...(1 Kommentar)
Buchgeschäft bremst Douglas aus
Während der Buchhandel im vergangenen Jahr gegenüber dem gesamten Einzelhandel hinterherhinkte, zeigt sich bei Douglas ein ähnliches Bild: Buch-Tochter Thalia bleibt das Sorgenkind im Douglas-Konzern, zumindest im stationären Geschäft. Umso wichtiger wird die Münsteraner Tochter buch.de für Thalia. Update: Die Douglas-Aktie bricht vorübergehend ein. mehr...Der Riese im Schaufenster
Mit Weltbild steht der größte deutsche Buch- und Medienhändler zum Verkauf. Auslöser ist eine kleine Meldung: Zur Frankfurter Buchmesse bemerkt buchreport, dass der Erotik-Verlag Blue Panther mit der Bezugsquelle weltbild.de wirbt. Auf Nachfrage wiegelt der katholischen Diözesen gehörende Weltbild-Konzern ab. mehr...Der Kampf um die Fläche
Der Umbau im Sortiment hat längst ohne viel Aufhebens begonnen, als der
Marktführer im Oktober kräftig die Glocke läutet und aus der Evolution
eine kleine Revolution macht. Thalia-Chef Michael Busch erklärt auf der
Frankfurter Buchmesse die neue Buchhandlungswelt.
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Onliner startet Offline-Offensive
Wenn es einen Wettbewerbsnachteil beim bisherigen Kindle-Programm gab, dann die fehlende stationäre Anbindung. Während Weltbild, Thalia, Sony sowie Kobo ihre Reader per Multichannel-Vertrieb an den Kunden bringen konnten, war Amazon lange Zeit auf die Online-Schiene beschränkt. Doch still und heimlich bauen die Münchner an einem stationären Vertriebsnetz, in das sie bereits große Einzelhandelsfilialisten eingeklinkt haben. Der Ausbau dieses Verkaufskanals steht 2012 ganz oben auf der Agenda von amazon.de mehr...„Douglas würde sich an Weltbild verschlucken“
(4 Kommentare)
Trotz widriger Rahmenbedingungen und einem ersten gescheiterten Verkaufsversuch soll Weltbild nach dem Willen der Geschäftsführung und
Mitarbeitervertreter unbedingt am Stück veräußert werden. Wie realistisch ist die
Perspektive? Und wer kommt als Käufer in Frage? buchreport.de sammelt
Stimmen u.a. von Ex-Weltbild-Chef Werner Ortner, Betriebsratschef Peter Fitz, Ex-Dussmann-Chef Hartwig
Schulte-Loh und M&A-Experte Axel Bartholomäus.
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Ex-Randsortimente rücken ins Zentrum
Mit der zweiten Generation des E-Book-Readers Oyo im Gepäck und neuen Non-Book-Sortimentsbereichen als Zugpferden blickt Thalia optimistisch aufs Weihnachtsgeschäft. Mit der Neuausrichtung im stationären Geschäft und dem Ausbau der Online-Schiene reagieren die Hagener auf eine „Branche im Tsunami“. mehr...„Branche im Tsunami“
Thalia-Chef Michael Busch (li.) hat beim Deutschen Handelskongress in Berlin den rasanten Wandel im Buchhandel beschrieben. Die Kernprodukte verflüchtigten sich zum nicht geringen Teil aus dem Laden, und der Rückstand zum Onlinehandel müsse aufgeholt werden. Hauptkonkurrenten von Thalia seien Amazon & Co.. mehr...Spielwaren als Thalia-Untermieter
Der Spielwaren-Filialist Spiele Max AG (Berlin) wird Untermieter bei Thalia. Die Kooperation wird in diesem Weihnachtsgeschäft bereits in Krefeld und Kassel sichtbar. Der Spiele-Auftritt wird massiv. mehr...979 Filialen prägen den Markt
Zu viel Verkaufsfläche für einen schrumpfenden Markt, lautet seit Ende der angeheizten Buchfilialisten-Expansion die Diagnose, Flächenreduktion das Rezept. Wie sich die Buchketten-Landschaft bisher verändert hat, zeigt der aktuelle „Filialatlas 2012“. mehr...Ein Haus mit vielen Türen
Thalia hat heute auf der Frankfurter Buchmesse die Pläne für den weiteren Marsch ins digitale Zeitalter präsentiert. Weil sich auf den Vertriebskanälen im Buchmarkt immer mehr Anteile vom Stationären ins Digitale verschieben, setzt der Buchhandelsriese auf eine Strategie, die online und offline eng verzahnt.
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Marktführer verliert in den Filialen Umsatz
Die Douglas-Gruppe hat ihre vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2010/11 veröffentlicht. Konzernweit blieb die Umsatzentwicklung leicht hinter den Erwartungen zurück, im stationären Buchhandel von Thalia schrumpften die Umsätze dagegen deutlich. mehr...(1 Kommentar)
Mit Playmobil und Legosteinen Punkte machen
Unter dem Druck, Großflächen in teuren 1a-Lagen bei einer angespannten Branchenkonjunktur profitabel zu führen, justieren die Buchfilialisten ihre Sortimentsstruktur neu. Dabei rücken besonders Spielwaren und Spiele in den Fokus. Im Interview beschreibt Nina Hugendubel (Foto) den Stellenwert von Nonbooks beim Münchner Filialisten.
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