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Man sieht sich vor Gericht

Im Kampf um den Erhalt der 140 Arbeitsplätze im Weltbild-Kundendienst hat der Betriebsrat die Agentur für Arbeit um Vermittlung zwischen den Parteien gebeten. Doch jetzt erklärt er die Gespräche für gescheitert.
Die Arbeitnehmer sind der Auffassung, dass die Auslagerung des Kundendienstes keinen wirksamen Beitrag zur Refinanzierung des Unternehmens leistet, sondern die Substanz von Weltbild zusätzlich gefährdet. „Wir haben kein Kostenproblem, sondern ein Umsatzproblem“, heißt es im Weltbild-Verdi-Blog.
Gewerkschaft und Betriebsrat haben deshalb die Agentur für Arbeit gebeten, zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung zu vermitteln und so die geplante Auslagerung zu verhindern. Der Versuch sei aber gescheitert, berichtet der Weltbild-Verdi-Blog. Es sollen keine weiteren Gespräche stattfinden.
Damit wird immer wahrscheinlicher, dass der Richter eine Entscheidung fallen muss. Wie berichtet will die Geschäftsführung das Arbeitsgericht über die geplante Auslagerung des Kundenservices befinden lassen. Der Betriebsrat berät jetzt die weiteren Schritte und will die Belegschaft in einer Betriebsversammlung am 9. Dezember informieren.

Mehr zum Thema in unserem Weltbild-Dossier

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