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Initiative Urheberrecht lädt zur nächsten Urheberrechtskonferenz ein

Am 22.11.2021 findet die 9. Urheberrechtskonferenz der Initiative Urheberrecht (IU) als Livestream statt. Thema ist die konkrete Umsetzung der EU-Urheberrechts-Richtlinie, die im Sommer des Jahres verabschiedet wurde. Dazu äußern sich Urheber:innen und Künstler:innen, Jurist:innen sowie Vertreter:innen von Verwerterseite, die erste Auswirkungen schildern und drängende Fragen und Forderungen an die neue Bundesregierung richten.

„Nachdem die Mitgliedsverbände der IU über Jahre für diese aus unserer Sicht überfällige Regulierung gekämpft haben, werfen wir einen ersten Blick auf den Status quo des Urheberrechts in Deutschland und darüber hinaus“, sagt Katharina Uppenbrink, Geschäftsführerin der IU, die durch das Programm führt.

Matthias, Hornschuh, Sprecher der Kreativen in der IU, der ebenfalls moderieren wird, ergänzt: „Im Zuge eines erfreulichen Paradigmenwechsels im deutschen Urheberrecht haben wir mit dem Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG) ein ganz neues Gesetz bekommen, dessen Praxisumsetzung es zu beobachten und zu begleiten gilt. Derweil wird in Brüssel weiter reguliert; aktuell sind zwei Verordnungen in Vorbereitung, Digital Services Act (DAS) und Digital Market Act (DMA). Der Diskurs darüber darf nicht ohne uns Urheber:innen stattfinden!“

Die Konferenz begibt sich in den Maschinenraum des Urheberrechts und beleuchtet, welche Folgen sich nach der Verabschiedung des Gesetzespakets ab Juni 2021 abzeichnen. Dazu gibt es Statements von Urheber:innen und ihren Mitstreiter:innen wie auch Jurist:innen zu den Schwerpunkten Artikel 17 und 18-23 (Urhebervertragsrecht).

Zum Stand der Dinge der Implementierung in Europa äußern sich hochkarätige Vertreter:innen von Brüsseler Verbänden. Die schwedisch-britische Singer-Songwriterin Helienne Lindvall zeigt in ihrer Keynote auf, wie sie in England die Kampagne #keepmusicalive ins Leben gerufen hat.

Die Konferenz soll nicht zuletzt klären, wie es weitergehen kann mit der Plattformregulierung; dazu gibt es auch einen Beitrag aus dem für die beiden Brüsseler Verordnungen federführenden Wirtschaftsministerium. Darüber hinaus werden konkrete Forderungen an die neue Bundesregierung gestellt zu hochaktuellen Themen wie z.B. Streaming und E-Lending.

Die Initiative Urheberrecht, die über ihre 40 Organisationen rund 140.000 Urheber:innen und Künstler:innen vertritt, wird die Diskussionen rund um diese Themen intensiv begleiten.

Alle Informationen zu Programm, Speaker und Anmeldung unter:

https://urheber.info/konferenz-2021

https://urheber.info/conference-2021 (EN)

Die Veranstaltung wird als Livestream angeboten. Nur die Speaker treten live in der Akademie der Künste auf. Diskussionsbeiträge sind möglich über den Hashtag #ZukunftUrh auf Twitter (@IniUrheberrecht) sowie über info@urheber.info (Beiträge in die Betreffzeile eintragen).

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