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»Ingeborg Bachmann. Reise in die Wüste« kommt in die Kinos

Der Film „Ingeborg Bachmann. Reise in die Wüste“ kommt am 19. Oktober in die Kinos. Er erzählt von der Liebe zwischen der Lyrikerin Ingeborg Bachmann und dem Schriftsteller Max Frisch und den Folgen ihrer Trennung.

Ingeborg Bachmann (Vicky Krieps) und Max Frisch (Ronald Zehrfeld) begegnen sich 1958 in Paris. Es ist der Beginn einer schwierigen Liebe, die schließlich an künst­lerischen Differenzen und der Eifersucht Frischs scheitert. (Foto: Wolfgang Ennenbach, MFA+ FilmDistribution, Alamode Film)

Ingeborg Bachmann (Vicky Krieps) und Max Frisch (Ronald Zehrfeld) begegnen sich 1958 in Paris. Es ist der Beginn einer schwierigen Liebe, die schließlich an künst­lerischen Differenzen und der Eifersucht Frischs scheitert. (Foto: Wolfgang Ennenbach, MFA+ FilmDistribution, Alamode Film)

Bachmann und Frisch lernten sich 1958 in Paris kennen. Vier Jahre lang führten sie eine Liebesbeziehung und avancieren damit zum „berühmtesten Paar der deutschsprachigen Literatur“. So schreibt es der Piper Verlag zu der 2013 veröffentlichten Paar-Biografie „Ingeborg Bachmann und Max Frisch“ von Ingeborg Gleichauf. Einen weiteren Blick auf die schwierige Beziehung der beiden ermöglicht auch der bei Suhrkamp veröffentlichte Briefwechsel „Wir haben es nicht gut gemacht“. Der Band versammelt in rund 300 Schriftstücken einen Briefwechsel zwischen Bachmann und Frisch, der vom Kennenlernen bis lange nach der Trennung das Verhältnis der beiden dokumentiert.

Im jetzt am 19. Oktober anlaufenden Film „Ingeborg Bachmann. Reise in die Wüste“ widmet sich die Regisseurin Margarethe von Trotta vornehmlich dem Leben Ingeborg Bachmanns nach der Trennung von Max Frisch, den Folgen ihrer Beziehung und ihrem allmählichen Verstummen. Dazu orientiert sie sich an dem 2017 postum bei Suhrkamp veröffentlichten Band „Male Oscuro. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit“. In der heute auch als Taschenbuch bei Piper vorliegenden Sammlung geben „Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe“ Bachmanns Einblicke in ihr Leben und Schreiben.

Weitere Filme mit Buchbezug im Kino:

»Hölderlins Echo« (ab 19. Oktober)

Der experimentelle Dokumentarfilm „Hölderlins Echo“ nähert sich in fünf individuellen Animationssequenzen dem Werk des Dichters Friedrich Hölderlin. Eine von Rüdiger Safranski verfasste Biografie des 1843 verstorbenen Lyrikers liegt bei Hanser vor. Bei Beck erscheint unter dem Titel „Bald sind wir aber Gesang“ eine von Navid Kermani kuratierte Auswahl von Hölderlin-Texten.

 

»Killers of the Flower Moon« (ab 12. Oktober)

Die USA in den 1920er Jahren: Auf dem Gebiet der Osage Nation im Bundesstaat Oklahoma wurde Öl gefunden, wodurch das dort lebende indigene Volk zu großem Reichtum gelangt ist. Doch auch die weiße  Bevölkerung und Geschäftsleute haben es auf das Öl abgesehen. Dann kommt es unter den Angehörigen des Osage-Stammes plötzlich zu Todesfällen, die im Zusammenhang mit den begehrten Ölbohrrechten zu stehen scheinen. Das löst eine groß angelegte Untersuchung einer neuen Polizeieinheit aus: dem FBI.

Der Film „Killers of the Flower Moon“ von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio und Robert De Niro basiert auf einer wahren Geschichte. Die Hintergründe der mysteriösen Mordserie lassen sich bei btb in David Granns True-Crime-Thriller „Das Verbrechen“ nachlesen.

 

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