Ferdinand von Schirachs »Gott« kommt im TV

Die ARD zeigt am Montag, 23. November um 20.15 Uhr, „Gott“, die Verfilmung des bei Luchterhand veröffentlichten Bühnenstücks von Ferdinand von Schirach. Am Ende fällt das Fernsehpublikum via Telefon- und Online-Abstimmung das Urteil.

Hintergrund ist, dass im Februar dieses Jahres das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht als Ausdruck persönlicher Autonomie ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben umfasst. Dieses Urteil nahm der Strafverteidiger, Schriftsteller und Dramatiker Ferdinand von Schirach zum Ansatz für sein Theaterstück „Gott“. 

In dem Drama will ein körperlich und geistig gesunder 78-Jähriger, seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben und eine Ethikkommission diskutiert, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Der Clou dabei: Das Theaterpublikum fällt, wie schon bei von Schirachs erstem Drama „Terror“ (Piper, 2015), am Ende des Stückes selbst ein Urteil.

Weitere Free-TV-Premieren mit Buchbezug:

»Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück« (20. November, 20.15 Uhr, ARD)

Oma Bertas letzter Wille verlangt, dass Hanna (Fanny Krausz) ihr veganes Café und das Münchner Stadtleben hinter sich lässt und einen Bauernhof in der niederbayerischen Provinz bewirtschaftet. Soll sie sich darauf einlassen? Sie muss wohl, denn sie will ihrem Cousin (Daniel Gawlowski), der die andere Hälfte des Hofes bekommen soll, natürlich nicht kampflos das gesamte Erbe überlassen oder riskieren, dass alles an die Kirche geht…

Die Komödie „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ basiert auf der gleichnamigen Vorlage von Angelika Schwarzhuber. Das Buch erscheint bei Blanvalet, wo auch weitere Romane Schwarzhubers wie z.B. „Ziemlich hitzige Zeiten“, „Barfuß im Sommerregen“ oder „Das Weihnachtslied“ vorliegen.

»Fifty Shades of Grey. Befreite Lust« (22. November, 20.15 Uhr, RTL)

Im Februar 2018 kam mit „Fifty Shades of Grey. Befreite Lust“ die Adaption des dritten Bandes von E L James „Fifty Shades of Grey“-Trilogie in die Kinos.
Im Film geben sich Anastasia (Dakota Johnson) und Christian (Jamie Dornan) endlich das Ja-Wort und wollen zauberhafte Flitterwochen in Europa verbringen. Doch daraus wird nichts: die Vergangenheit holt sie ein.

Die Romane der „Fifty Shades of Grey“-Reihe, „Geheimes Verlangen“, „Gefährliche Liebe“ und „Befreite Lust“, erscheinen in verschiedenen Ausgabe, unter anderem als Film-Ausgabe, bei Goldmann. Hier liegen auch die Fortsetzungsbände „Grey. Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt“ und „Darker. Fifty Shades of Grey. Gefährliche Liebe von Christian selbst erzählt, Bd.2“ sowie James‘ Roman „The Mister“ vor.

»Solo: A Star Wars Story« (22. November, 20.15 Uhr, ProSieben)

Im Mai 2018 kam „Solo: A Star Wars Story“ in die Kinos und erzählte, wie die beliebte „Star Wars“-Figur Han Solo (hier: Alden Ehrenreich) zum Schmuggler wurde und wo er seinen treuen Wookiee-Freund Chewbacca (Joonas Suotamo) kennengelernt hat.

Bücher und Comics zum Film gibt es bei Penhaligon, Dorling Kindersley und Panini.

»Einer wie Erika« (25. November, 20.15 Uhr, ARD)

Erik Schinegger wurde 1948 im österreichischen Agsdorf als Erika Schinegger geboren. Als Skirennläuferin aktiv, holte Schinegger 1966 den WM-Titel im Abfahrtslauf und war damit Weltmeisterin. Erst vor den Olympischen Spielen 1968 wurde bei einem medizinischen Test festgestellt, dass Schinegger genetisch männlich ist, woraufhin Schinegger die Karriere beendete, sich operieren ließ und den Vornamen in Erik änderte.

Die ARD zeigt nun mit „Einer wie Erika“ die Verfilmung von Schineggers Lebensgeschichte. In Buchform liegt Schineggers Biografie unter dem Titel „Der Mann, der Weltmeisterin wurde“ bei Amalthea vor.

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