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3 Tipps für gute Adressqualität

1. Flüchtigkeitsfehler vermeiden 

Bereits bei der Adresserhebung kann geprüft werden, ob die eingegebenen E-Mail-Adressen valide sind. Im Hintergrund laufen dabei verschiedene Checks. Der Einfachste ist, ob ein @-Zeichen enthalten ist oder ein Punkt vor dem Länderkürzel. Es wird geprüft, dass gmx-Domains nicht mit Zahlen beginnen, dass die Domain bei einer DNS-Anfrage existiert und vieles mehr. Das Ganze in Sekundenbruchteilen. Manche Tools – wie der Adress-Check von XQueue – spucken auch Eingabevorschläge aus. Indem man so den Kunden bei der Adresseingabe unterstützt, werden Eingabefehler vermieden und mehr brauchbare Adressen generiert.

2. Spamfallen & Wegwerfadressen erkennen

Mit einem guten Adresstool werden (viele) Spamfallen aussortiert und Wegwerfadressen erkannt. Auch wir, so stellten wir mit Erstaunen fest, haben – trotz konsequentem Double Opt in Verfahren – doch ein paar kritische Adressen im Verteiler. Zum Beispiel die Spamfalle @golfilla.info. Diese hatte sich (bereits) am 14.02.2007 um 20:27:17 über Double Opt In bei unserem Verteiler angemeldet.

Spamfalle: info@golfilla.info

Zudem sind auch ein paar sogenannte Wegwerfadressen enthalten. Beim Adress-Check des absolit-Verteilers haben wir alle Adressen anonymisiert, indem ein info@ davorgesetzt wurde. Die wirklich im Verteiler enthaltenen Adressen sind dementsprechend anders zusammengesetzt, doch in diesem Fall ist die Domain das relevante Kriterium. Folgende Wegwerfadressen wurden vom Tool erkannt:

Wegwerfadressen: info@nurfuerspam.de, info@mailinator.com, info@recursor.net, info@nervmich.net, info@dontsendmespam.de, info@sogetthis.com, info@guerrillamailblock.com, info@yopmail.com, info@xoxy.net, info@dfgh.net, info@spammotel.com

3. Werbeverweigerer identifizieren und nicht anschreiben

Immerhin neun unserer anonymisierten info@Domains sind auch auf der österreichischen RTR Robinsonliste (https://www.rtr.at/de/tk/E_Commerce_Gesetz) der Werbeverweigerer zu finden. Derartige Adressen sollten tunlichst nicht in Kundenverteiler rutschen. Da wir nur mit nachweisbarem Double Opt In versenden und zudem die persönlichen E-Mail-Adressen und nicht info@ adressieren, haben wir sie im Verteiler belassen.

Das Tool kann noch viel mehr – zum Beispiel die Bouncewahrscheinlichkeit von E-Mails bestimmen und Geschlecht, Alter sowie Branchenzugehörigkeit der Empfänger einschätzen, etc. 

Verschiedene Adress-Check Anbieter

Deutschland:

www.xqueue.de/addresscheck.html

www.mailingbird.com

www.uniserv.com/produkte/data-quality-functions/e-mail-adresse-pruefen/

www.e-mailverifier.de

www.email-validator.net

www.adresslabor.de/de/demo/demo-e-mail-check.html

Ausland:

www.freshaddress.com

www.briteverify.com

www.strikeiron.com/product-list/email/email-verification/

verify-email.org/ 

Mit freundlicher Genehmigung von Absolit Dr. Schwarz Consulting. Opens external link in new windowZum Originalbeitrag 

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