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Weniger Taschenbücher heißt auch weniger Lizenzerlöse

Zum Hochsommermonat August haben die Taschenbuchverlage gut 300 Novitäten ausgeliefert. Damit liegt die Produktion im bisherigen Jahresschnitt und bleibt dem Trend treu, dass von Jahr zu Jahr weniger Titel an die Rampe gestellt werden. Im Einzelnen:


Zum Hochsommermonat August haben die Taschenbuchverlage gut 300 Novitäten ausgeliefert. Damit liegt die Produktion im bisherigen Jahresschnitt und bleibt dem Trend treu, dass von Jahr zu Jahr weniger Titel an die Rampe gestellt werden. Im Einzelnen:

  • Die Zahl der Neuerscheinungen liegt mit 303 Titeln um 35 Titel oder 10% unter Vorjahr, ein Tiefststand (s. Tabelle unten und Grafik 1).
  • Die Taschenbuch-Belletristik (235 Novitäten, Grafik 2) wurde dabei um 8% verschlankt, der Niedrigpegel bei Sachtiteln (68 Novitäten, Grafik 3) bedeutet 18% weniger Neuerscheinungen.
  • Für Kinder und Jugendliche wurden 36 TB-Novitäten ausgeliefert, das sind 7 mehr als vor einem Jahr.

Betrachtet man nur die großen, regelmäßig ausliefernden Taschenbuch-verlage (um Schwankungen durch die wechselnde Produktionsrhythmik der kleineren Verlage auszublenden), so ist die aktuelle August-Produktion im Vergleich zu anderen Monaten unauffällig mit knapp 4% weniger Titeln.
Der Durchschnittspreis für eine Taschenbuchnovität liegt im Juli 10 Cent oder 0,9% über Vorjahr (Grafik 4).

Fast 10% weniger Novitäten im Jahresverlauf

Kumuliert ist die Taschenbuch-Produktion um 9,5% rückläufig, sowohl über alle Verlage als auch in der Sonderrechnung der großen Taschenbuchverlage. Die seit nunmehr 6 Jahren währende Reduktion macht sich auch in der Kalkulation bemerkbar. Die Taschenbuch-Verwertung ist kein Automatismus mehr und es werden auch weniger fremdsprachige Titel zur Übersetzung fürs Taschenbuc…
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