Hat Scribd jetzt ein funktionierendes Abomodell gefunden?

Endlich einmal positive Nachrichten von Scribd: Die US-Online-Bibliothek soll nach mehrfach geändertem Geschäfts- und Angebotsmodell jetzt profitabel arbeiten, berichtet das Portal „Good E-Reader“. Demnach hat Scribd aktuell mehr als 500.000 zahlende monatliche Nutzer und setzt 5 Mio US-Dollar im Jahr um.

Scribd ist seit Oktober 2013 mit einem Abo-Angebot (zunächst als All-inclusive-Angebot) auf dem Markt und hat nach eigenen Angaben 1 Mio E-Books und Audiodateien im Sortiment. Zuletzt wurde jedoch immer wieder am Portfolio geschraubt und nach einem rentablen Angebotsmodell gesucht: Nach einem massiven Kahlschlag im Liebesroman-Sortiment (die dort weit verbreiteten Viel- und Schnellleser brachten Scribd zu große Verluste) waren im Herbst 2015 viele Hörbücher (u.a. Titel von Bestsellerautoren wie beispielsweise E L James und Harper Lee) hinter einer Credit-Schranke verschwunden und damit nicht mehr grenzenlos zugänglich. Später wurde das Angebot noch weiter eingeschränkt und Anfang 2017 die im Februar 2015 mit 10.000 Titeln hinzugekommene Comic-Sparte komplett eingestellt worden. Dafür sind seit November 2016 auch Zeitschriften in den Katalog integriert.

Aktuell gelten für die Abokunden von Scribd folgende Regeln: Für den monatlichen Mitgliedsbeitrag von 8,99 US-Dollar können drei E-Books und ein Hörbuch, die hinter der Credit-Schranke sind, heruntergeladen werden. Unbegrenzten Zugriff gibt es auf eine rotierende Sammlung von E-Books und Hörbüchern, die in dem Bereich „Scribd Selects“ bereitgestellt werden.

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