Zu wenig digitale Zugkraft

In den Augen vieler US-Buchhändler galt Amazon bislang als evil und Google als good guy. Doch die Sym- und Antipathien dürften neu verteilt werden, weil Google den Vertrieb der eigenen E-Books über die Shops der Sortimenter stoppen will.
In der vergangenen Woche teilte Google der American Booksellers Association (ABA) mit, dass man zum 31. Januar 2013 das Affiliate-Programm mit den Buchhändlern beenden wolle. Anschließend sollen die digitalen Bücher ausschließlich über den iTunes-Klon Google Play verkauft werden. 
Bislang hatte Google in den USA u.a. mit Powell’s, Alibris und weiteren Mitgliedern der ABA kooperiert, die beim Verkauf der E-Books an den Erlösen beteiligt wurden.
Der Chef des Buchhändlerverbands Oren Teicher zeigte sich „sehr enttäuscht“ über die Entscheidung von Google. Der Verband werde jetzt so schnell wie möglich ein E-Book-Angebot über das eigene Portal IndieCommerce aufbauen. Ärgerlich ist der Rückzug für die ABA insbesondere wegen der Tatsache, dass sie kürzlich Apple- und Android-Apps an den Start geschoben hatte, die auf die Lektüre der Google-E-Books fokussieren. 
Google selbst erklärt in einem Blogtext, das Affiliate-Programm habe „zu wenig Zugkraft“ entwickelt.

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