Digital führt zu Print

Das iPad gilt vor allem als Gerät zum Spielen und Surfen im Internet. Aber auch das Lesen kommt auf Apples Wunderflunder nicht zu kurz. Zumindest Zeitungen und Zeitschriften werden auf dem Tablet-PC vermehrt konsumiert.

Das zeigen erste Ergebnisse des iPad-Panels von Axel Springer Media Impact:

  • 52% der Befragten gaben an, mehr Zeitungen und Zeitschriften (interessanterweise sowohl als App als auch gedruckt) zu lesen, seit sie den flachen Computer besitzen.
  • Insbesondere junge Leser begeistern sich wieder stärker für Inhalte von Printmedien: 60% der unter 30-Jährigen.
  • Aber auch die Internetnutzung steigt mit dem iPad weiter an. 63% der Befragten gaben an, öfter die Online-Welle zu surfen.
  • Ein Grund dürfte der Spaßfaktor sein: 60% gaben an, im Gegensatz zu PC oder Laptop mehr Spaß beim Surfen zu haben.
  • Für 81% ist das Gerät in der kurzen Zeit bereits „unverzichtbar“ geworden.
  • Das iPad wird sowohl zu Hause als auch unterwegs verwendet. Fast jeder nutzt sein Gerät zu Hause, vorwiegend auf der Couch (97%) oder im Bett (75%).
  • 91% der Befragten schalten es aber auch außer Haus ein, meistens an einem festen Ort wie am Arbeitsplatz (47%), bei Freunden (44%) oder im Garten, Park oder am Strand (46%). 70% nutzen den Tablet PC unterwegs, zum Beispiel in Bus und Bahn (45%), im Flugzeug (39%) oder im Auto (37%).
  • Nach neuen Programmen im AppStore stöbern 70% der Nutzer mehrmals in der Woche.
  • Durchschnittlich haben sie zehn kostenpflichtige Apps im Wert von mehr als 50 Euro installiert. Die teuerste kostete im Schnitt 20 Euro.

Nur wenige wollen für „The Daily“ zahlen

Anfang Februar stellte Medienmogul Rupert Murdoch unter großer Beobachtung der weltweiten Medienlandschaft seine für das iPad konzipierte digitale Tageszeitung „The Daily“ vor. Die ersten Resümees fallen laut „FAZ“ zwiespältig aus. Offizielle Abonnentenzahlen gebe es noch nicht, es seien aber viel mehr als die kurz nach dem Start kolportierten 5000. Für eine nicht repräsentative Studie der Agentur Know Digital durften iPad-Besitzer die virtuelle Zeitung zwei Wochen lang testen. Das für Verlagshäuser ernüchternde Ergebnis: Selbst die Fans scheuen sich, Geld für die iPad-Zeitung auszugeben. Wieder einmal wollen Nutzer nicht für Informationen bezahlen.

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