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Buchhandel
Mittwoch, 05. September 2012 (14:44 Uhr)


Thalia macht beim Flächenrückbau Tempo

Setzt der Marktführer den Radikalschnitt?

Wird der Lifestyle-Konzern Douglas von dem US-Investor Advent International geschluckt? Während über diese Frage in der Branche weiter heiß spekuliert wird, treiben die Hagener den Sanierungskurs für die unter Druck stehende Buchtochter Thalia weiter voran. Der im Frühjahr beschlossene moderate Flächenrückbau – bislang war die Rede von 15 Schließungen plus Flächenrückgaben und Untervermietungen – könnte zu einem Radikalschnitt werden.

Nach buchreport-Informationen redet Thalia in Gesprächen mit Verlagen derzeit von mehr als 50 Buchhandlungen, die auf der Kippe stehen. Offiziell wird die schärfere Gangart von Thalia allerdings dementiert. „Es handelt es sich hier um eine Falschinformation, die so auch nicht kommuniziert wurde. Daran, dass im Rahmen de Neuausrichtung möglicherweise 15 Filialen geschlossen werden, hat sich nichts geändert“, betont das von Michael Busch (Fotos: Thalia) geführte Unternehmen.

Parallel dazu sollen die Verlage dem an­geschlagenen Vertriebspartner aus Hagen in der schwierigen Restrukturierungsphase bei den Konditionen entgegenkommen und finanziell unter die Arme greifen.

Die Verschlankungskur könnte beim Sorgenkind unter dem Douglas-Dach allerdings schon bald noch härter ausfallen, sollte das Private-Equity-Unternehmen Advent die Regie übernehmen

Ein ausführlicher Bericht zum Thema ist im neuen buchreport.express 36/2012 zu lesen (hier zu bestellen).



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