Strittige Provisionen

Wer im Internet ein antiquarisches Buch sucht und dabei die Kataloge von möglichst vielen Anbietern einschließen will, recherchiert mithilfe von Meta-Suchmaschinen wie Justbooks.de, Vialibri.net oder Eurobuch.com. Die zur Mediantis AG gehörende Eurobuch hat das größte Angebot, sucht in rund 250 Mio Titeln auf den relevanten nationalen und internationalen Plattformen.

Die Angebote des Gebrauchtbuch-Portals Booklooker.de werden allerdings für zunächst einen Monat nicht mehr standardmäßig angezeigt. Hintergrund ist ein Streit um Konditionen: Booklooker zahle seit über zehn Jahren die niedrigste Verkaufsprovision, sorge gleichzeitig aber für einen überdurchschnittlichen Verwaltungsaufwand u.a. durch Kundenreklamationen und fehlerhafte Titelangaben, begründet Eurobuch-Geschäftsführer Rolf von Rheinbaben.

Konkret geht es um eine mögliche Erhöhung der Provision um ca. 10%, die Booklooker bisher abgelehnt hat. Daher haben sich beide Parteien auf einen 30-tägigen Abstinenztest geeinigt.

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