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Sophie Passmann reüssiert mit Analyse einer spießigen Generation

Stimme einer Generation? Die 1994 als Sophie Paßmann geborene Autorin war in der Vergangenheit als Poetry Slammerin aktiv, hat Politikwissenschaften und Philosophie studiert und unter anderem für Jan Böhmermanns Sendung „Neo Magazin Royale“ getextet. (Foto: Patrick Viebranz)

Im Buchmarkt bekannt geworden ist die Autorin, Moderatorin und Satirikerin Sophie Passmann vor allem mit ihrem Taschenbuch Alte weiße Männer“, das 2019 Platz 3 der SPIEGEL-Bestsellerliste erreichte und aktuell auf Platz 26 wieder eingestiegen ist . Im Hardcover – in der limitierten Erstauflage mit Farbschnitt – setzt sich der neue Titel Komplett Gänsehautder in On- und Offline-Medien aktiven Passmann für Kiepenheuer & Witsch jetzt auf Platz 1 des Sachbuch-Rankings.

Anders als der erste Bestseller widmet sich der aktuelle Titel keiner feministischen Debatte, sondern beleuchtet die Generation der Ende des 20. Jahrhunderts geborenen Millennials, der Passmann selbst angehört. Im Buch kritisiert sie deren Habitus der neuen Bürgerlichkeit, der Wohnen zum Distinktionsmerkmal macht und die „Frühverspießung“, wie Aurelie von Blazekovic (selbst bekennende Millennial) in der „Süddeutschen“ schreibt. Die nachfolgende Generation Z belächle die Millennials bereits.

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