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Frankfurter Buchmesse: Rückkehr zur Messenormalität?

Messe unter Corona-Bedingungen: Verbreiterte Gänge, mehr Gemeinschaftsstände und Systembau sowie vor allem auch weniger internationales Publikum: Im vergangenen Jahr konnte die Frankfurter Buchmesse nach der erzwungenen Pandemie-Pause zwar erstmals wieder stattfinden, fiel aber deutlich kleiner und an den Fachbesuchertagen auch deutlich leerer aus. Für dieses Jahr hoffen die Messeveranstalter wieder auf mehr Normalität sowie die Rückkehr von weiteren Ausstellern. (Foto: buchreport)

Die Frankfurter Buchmesse vermeldet einen ersten Zwischenstand für die diesjährige Messe: Eine fast ausgebuchte Halle 3 für die deutschsprachigen Verlage sowie zufriedenstellende Rückmeldungen internationaler Verlage stimmen positiv. Man sei mit dem Anmeldestand „sehr zufrieden“.

Bespielt werden sollen demnach die Hallen 3, 4 und 6 sowie die Agora und das Forum. Ob die Hallen wieder ähnlich luftig sein werden wie 2021, lässt die Messe jedoch offen: „Die Breite der Gänge wird nach heutigem Stand keine 6 Meter betragen, aber wir werden die Hallen weiterhin aufgelockert belegen.“ Man arbeite gemeinsam mit den Behörden an einem geeigneten Hygiene-Konzept. Man gehe momentan aber davon aus, dass es bei der Durchführung keine nennenswerten Einschränkungen geben werde.

Nach dem Ausfall 2020 und der deutlich kleineren Version 2021 stellt sich die Frage, in welcher Form die weltgrößte Buchmesse zurückkehrt und wie sie die einzelnen Bereiche Fach-, Rechte- und Publikumsmesse gewichtet. Schon vor der Pandemie hatten sich die Reihen der Fachverlage gelichtet, auch die deutschen Ratgeberverlage waren mit ihrem Auftritt nicht glücklich. Mit diesen sei man in Gesprächen und plane „ein spezielles Angebot für sie“, lässt die Messe auf buchreport-Anfrage nebulös verlautbaren.

Aktuell haben sich Aussteller aus knapp 60 Ländern angemeldet. Der Ehrengast Spanien ist naturgemäß mit vielen Verlagen vertreten und auch aus Übersee wollen offenbar wieder mehr Leute anreisen: Eine Zurückhaltung der US-amerikanischen Verlage könne man nicht spüren, heißt es aus Frankfurt. Zudem führe man bei der Londoner Buchmesse noch Gespräche.

Eine Messe und viele Fragezeichen

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