KNV-Insolvenz: Libri hilft kleineren Verlagen

Um die Folgen der KNV-Insolvenz abzufedern, springt Libri in die Bresche. Der Großhändler zeigt Solidarität und zahlt allen kleineren Verlagen – mit bis zu 200.000 Euro Libri-Jahresumsatz –  sofort alle Rechnungen vorfällig zum heutigen Stichtag, um Liquiditätsengpässe, die möglicherweise durch die Insolvenz von KNV/KNO entstanden sind, zu mildern. Insgesamt zahlt Libri einen vorfälligen Betrag in Höhe von 5 Mio. Euro aus.

„Die gegenwärtige Situation ist eine große Herausforderung für die Buchbranche. Alle – Buchhändler, Verlage und der Zwischenbuchhandel – haben ein gemeinsames Interesse, den einzigartigen deutschen Buchmarkt zu stabilisieren. Auch wir bei Libri machen uns Gedanken, welche Maßnahmen in diesem Moment helfen können“, so der Großhändler weiter.

„Es trifft jetzt vor allem die kleineren Verlage – die Verlage, die zum vielfältigen Titelangebot beitragen und den deutschen Buchmarkt einzigartig machen. Diese Einzigartigkeit möchte Libri wo immer möglich erhalten, indem wir Liquidität schaffen, wo sie jetzt ganz besonders gebraucht wird. Unser Anliegen ist, den Buchmarkt in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten“, betont Andreas Galensa, Leiter Einkauf bei Libri.

Kommentare

2 Kommentare zu "KNV-Insolvenz: Libri hilft kleineren Verlagen"

  1. Toller Artikel – Sie wissen schon, dass Libri nur aus Zwecken getan hat, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie haben keine Ahnung. Libri schickt jetzt auch Bücher zurück, genau wie KNV. Aber Sie haben Ihren Artikel. Toll!

  2. Eine Superaktion des Zusammenhalts. Meine Anerkennung.

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