Kirsten Boie: Lesen ist politisch noch nicht akut genug

Kinderbuchautorin Kirsten Boie fordert massiv eine bessere Leseförderung in den Grundschulen. Ein Jahr nach der von ihr mit Aplomb platzierten »Hamburger Erklärung« zieht sie eine erste Bilanz.

Ist der Versuch verpufft, das „Nicht-lesen-Können“ aus der Tabuecke zu holen?

Das Thema Lesen als Schlüsselqualifikation nimmt schon allmählich Fahrt auf. Gerade in den vergangenen Monaten haben Medien relativ viel berichtet. Aber lesen zu können, hat nicht den Problemstatus anderer Herausforderungen. Es ist womöglich für die Tagespolitik zu langwierig, unspektakulär und wenig griffig, anders als beispielsweise das Thema Pflege: Darüber hat man zuvor zwar auch ab und zu gesprochen, im vergangenen Jahr hat dann aber eine Fernsehtalkshow gereicht, um es ganz hochzuspülen und politisch akut zu machen. Diesen Punkt haben wir ganz sicher nicht erreicht.

Wie war der politische Feedback?

Wir haben gefordert, die Kinder intensiv in den Grundschulen zu fördern und auch dafür in Lehrer und ihre Ausbildung zu investieren. Vom Bundesbildungsministerium habe ich seit der Übergabe der Erklärung im vergangenen Dezember mit damals schon über 110.000 Unterschriften keinerlei Rückmeldung bekommen. Natürlich sind Frau Karliczek oder die Kultusministerkonferenz nicht verpflichtet, mich zu informieren.

Was tun?

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