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Essener Schleudersitz

Erst wenige Monate war Karstadt-Geschäftsführerin Eva-Lotta Sjöstedt im Amt, da verlässt sie schon wieder die angeschlagene Warenhauskette aus Essen. Begründung: Eigentümer Nicolas Berggruen habe sie nicht unterstützt.

Wie SPIEGEL Online berichtet, erklärte Sjöstedt, sie sehe keine Basis mehr für den vor ihr angestrebten Sanierungsprozess. Sie habe die schwierige Aufgabe beim Essener Konzern auch deshalb übernommen, weil ihr Berggruen die volle Unterstützung für ihre Strategie und ihre Investitionspläne für die 83 Warenhäuser zugesagt habe. Doch sie habe die nötige Unterstützung durch Berggruen nicht erhalten.
„Nach eingehender Prüfung, den Erfahrungen der letzten Monate und in genauer Kenntnis der wirtschaftlichen Rahmendaten muss ich jedoch nun feststellen, dass die Voraussetzungen für den von mir angestrebten Weg nicht mehr gegeben sind“. Sie habe deshalb ihr Amt zum 7. Juli niedergelegt. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut.
Das Unternehmen selbst habe die Entscheidung von Sjöstedt bedauert, der Schritt komme „überraschend und in sehr schwierigen Zeiten“. 
Die Position bei Karstadt, so SPIEGEL Online, gelte als einer der unattraktivsten Posten im deutschen Handel.

Kommentare

1 Kommentar zu "Essener Schleudersitz"

  1. Helmut von Berg | 7. Juli 2014 um 14:30 | Antworten

    »Rückgrat bewiesen« wäre vielleicht eine bessere Überschrift gewesen.

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