Anke Feuchtenberger empfiehlt ein künstlerisches Bilderbuch

Anke Feuchtenberger (Foto: Julia Stenigeweg, Teaserbild: nik pitton)

Die Künstlerin Anke Feuchtenberger hat den Max-und-Moritz-Preis 2020 für ihr Lebenswerk erhalten. Sie empfiehlt die französische Bildgeschichte „Im Park“ von Jul Gordon, die auch auf Englisch (bei 2d cloud) erscheinen soll:

„Auf mehreren Erzählebenen wird das Leben sehr verschiedener Wesenheiten erzählt, die in einer modernen Wohnanlage hausen und familiär-geschäftlich kontaminierte Beziehungen führen. Durch den Wohnkomplex und die 55 Seiten braust eine Gewalt, die kein Wesen so in seinem Körper lässt. Alle Kreaturen in diesem miteinander verwobenen Lebensgarten werden in den Wirbelsturm hineingesogen, sei es, weil sie lieben, hassen, beauftragt wurden oder sich solidarisch einmischen. Trotz aller das Leben beschädigenden Gewalt ist Gordons Bildgeschichte ein zärtliches Buch. Und deswegen liebe ich es. Wie macht sie das? Sie scheint mit den feinsten Federn und Farbstiften zu zeichnen. Die Protagonistin Sophie, vielleicht das Alter Ego der Künstlerin, wendet sich den kleinsten Wesenheiten, ihren Bedürfnissen und Beziehungen mit aller Aufmerksamkeit zu. Zeichnerisch und emotional. ‚Im Park‘ ist eine großartige berührende Bildgeschichte, spannend erzählt, wundersam komisch gezeichnet, über das Leben, wie es wirklich ist: Mit den Vorfahren, dem Wetter, dem Ungeziefer und der Liebe.“

Jul Gordon Le Parc, 112 S., 16 €, Na Editions, ISBN 978-2-36680012-8

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