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Die Kunden halten und das Buch aus dem Internet-Schatten heben

Die Publikumverlage, die am Donnerstag (18. Januar) in München zu ihrer Jahrestagung zusammenkommen, blicken auf ein Jahr mit rückläufigen Absatzzahlen zurück:

  • Die im Vorfeld als vielfältig und attraktiv geschätzte Mischung der Herbstspitzentitel hat im Weihnachtsgeschäft nicht in dem erhofften Maße beim Publikum verfangen.
  • Im kompletten Jahr 2017 wurden 3,6% weniger Bücher verkauft, das summiert sich immerhin zu einer zweistelligen Millionenzahl an Exemplaren, die nicht in den Haushalten gelandet ist.

Siehe ausführlich hier (PLUS-Artikel) und im gedruckten buchreport.express 2/2018.

Entsprechend haben Annette Beetz (Random House), Felicitas von Lovenberg (Piper) und Andreas Rötzer (Matthes & Seitz) als Sprecher der IG Belletristik und Sachbuch ihre Akzente auf der Tagungsagenda gesetzt:

  • Kunden: Die Buchkäufer kaufen im Schnitt nicht nur weniger Bücher, sondern sind laut Marktforschung in nicht geringer Zahl für die Branche verloren gegangen. Welche Rolle spielt das Buch heute für den Vielleser von gestern und die jüngere Generation?
  • Buch und Gesellschaft: Das Internet verändert und bestimmt das Informationsverhalten mit Polarisierungen und kritischen Folgen für den gesellschaftlichen Diskurs. Welche Rolle bleibt für das Buch, das im Zuge dessen als Leitmedium an Bedeutung verliert?
  • Marketing: Nachdem es zuletzt um Branchenmarketing-Aktionen wie die Welttags-Verschenkaktion „Lesefreunde“ ruhig geworden ist, wird ein Blick auf die seit Jahrzehnten gepflegte niederländische „Boekenweek“ (Buchwoche) geworfen, um womöglich Ansatzpunkte zu finden, das Lesen und Bücher wieder stärker ins Gespräch zu bringen (s. Kasten).

Im Interview analysieren Annette Beetz, Felicitas von Lowenberg und Andreas Rötzer die aktuelle Situation im Publikumsbuchmarkt.

Nach dem nicht einfachen Jahr 2017 gibt es zahlreiche Herausforderungen. Nr. 1: Es wurden weniger Bücher verkauft  

Beetz: Wir haben 600.000 Leser verloren. Das hat eine Studie von Börsenverein und GfK gezeigt, initiiert nach dem schwachen 1. Halbjahr. Wir müssen den Fragen nachgehen: Warum verlieren wir Buchkäufer? Wie gewinnen wir sie wieder zurück und neue Kunden hinzu?

Steht dahinter das Frequenzproblem im Einzelhandel und die zurückgehende Sichtbarkeit von Büchern?

Beetz: Ja klar beschäftigt uns das. Wir müssen …

Dies ist ein Beitrag aus dem buchreport.express 3/2018, frei für Digital-Abonnenten (bitte einloggen), auch als E-Paper.


Die Publikumverlage, die am Donnerstag (18. Januar) in München zu ihrer Jahrestagung zusammenkommen, blicken auf ein Jahr mit rückläufigen Absatzzahlen zurück:

  • Die im Vorfeld als vielfältig und attraktiv geschätzte Mischung der Herbstspitzentitel hat im Weihnachtsgeschäft nicht in dem erhofften Maße beim Publikum verfangen.
  • Im kompletten Jahr 2017 wurden 3,6% weniger Bücher verkauft, das summiert sich immerhin zu einer zweistelligen Millionenzahl an Exemplaren, die nicht in den Haushalten gelandet ist.

Siehe ausführlich hier (PLUS-Artikel) und im gedruckten buchreport.express 2/2018.

Entsprechend haben Annette Beetz (Random House), Felicitas von Lovenberg (Piper) und Andreas Rötzer (Matthes & Seitz) als Sprecher der IG Belletristik und Sachbuch ihre Akzente auf der Tagungsagenda gesetzt:

  • Kunden: Die Buchkäufer kaufen im Schnitt nicht nur weniger Bücher, sondern sind laut Marktforschung in nicht geringer Zahl für die Branche verloren gegangen. Welche Rolle spielt das Buch heute für den Vielleser von gestern und die jüngere Generation?
  • Buch und Gesellschaft: Das Internet verändert und bestimmt das Informationsverhalten mit Polarisierungen und kritischen Folgen für den gesellschaftlichen Diskurs. Welche Rolle bleibt für das Buch, das im Zuge dessen als Leitmedium an Bedeutung verliert?
  • Marketing: Nachdem es zuletzt um Branchenmarketing-Aktionen wie die Welttags-Verschenkaktion „Lesefreunde“ ruhig geworden ist, wird ein Blick auf die seit Jahrzehnten gepflegte niederländische „Boekenweek“ (B…

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