Mission: Raubkunst-Rettung

Ende des vergangenen Jahres wurde der „Fall Gurlitt“ öffentlich und holte die Provenienzforschung aus dem Nischendasein in die breite mediale Öffentlichkeit. 1280 Kunstwerke wurden gefunden, bei etwa der Hälfte wird vermutet, dass es sich um NS-Raubkunst handelt. 
Passenderweise kommt nun, da das Thema Beutekunst in aller Munde ist, George Clooneys „Monuments Men“ in die Kinos. Dabei handelt es sich um die Verfilmung von Robert M. Edsels, auf Tatsachen basierenden Roman „Monuments Men“. Der im Original bereits 2009 veröffentlichte Titel liegt auf Deutsch im Hardcover bei Residenz und als Filmbuch im Taschenbuchformat bei Heyne vor.

In der abenteuerlichen Geschichte wird eine Gruppe von Kunstexperten (u.a. George Clooney, Bill Murray, John Goodman, Matt Damon) von US-Präsident Roosevelt zum Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland geschickt, um geraubte und verschollene Kunstwerke aufzuspüren und sicherzustellen. Höhepunkt ist die drohende Vernichtung zahlreicher Werke im Salzbergwerk von Altaussee.

Eine andere Version von der Rettung der Kunstschätze in der Salzmine (u.a. Da Vinci, Rubens, Rembrandt und Vermeer) erzählt der im April bei Styria Premium erscheinende Thriller „Mona Lisas dunkles Lächeln“ von Gerhard J. Rekel und Dodo Kresse. Eine dritte Variante für die Ereignisse in Altaussee rückt die Bergleute der Salzkammer ins Zentrum und wird von Konrad Kramer in seinem bei Residenz vorliegenden Krimi „Mission Michelangelo“ vorgetragen.

Eine non-fiktionale Annäherung an das Thema NS-Raubkunst bieten zum Beispiel Malte Sprengers „Verschlungene Wege schöner Bilder“ (Edition Minerva) oder Stefan Koldehoffs „Die Bilder sind unter uns“, das in Neuauflage ab März bei Galiani erscheint und dann auch den „Fall Gurlitt“ behandelt.

„Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“, Filmstart: ab 20. Februar

Hier ist der Trailer:

Weiter Kinostarts mit Buchbezug am 20. Februar:

„Tarzan 3D“

Der Figur Tarzan werden über 15 Millionen verkaufte Bücher sowie über 100 Film- und zahllose Comicadaptionen zugeschrieben. Ausgedacht hat sich die Figur der US-amerikanische Schriftsteller Edgar Rice Burroughs vor knapp über 100 Jahren. Sowohl bei Heyne wie auch bei Walde und Graf liegt die Geschichte des Dschungelhelden unter dem Titel „Tarzan“ vor. Beide Werke vereinen drei Romane Burroughs‘ in jeweils einem Band.

In der aktuellen Verfilmung des Stoffes (in 3D und  Motion-Capture-Technik umgesetzt) überlebt der neunjährige Sohn des New Yorker Abenteurers John Greystock als einziger einen Hubschrauberabsturz im Dschungel Afrikas und wird von Gorillas großgezogen. Als Heranwachsender trifft er auf die schöne Umweltschützerin Jane, die von dem skrupellosen Unternehmer Clayton begleitet wird. Gemeinsam müssen Tarzan und Jane die Pläne von Clayton vereiteln.

Hier ist ein Vorschau auf das Urwald-Abenteuer:

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