Apple bringt iBooks auf den Mac

Mit einem dünneren, leichteren und schnelleren iPad rüstet sich Apple gegen die wachsende Android- und Windows-Konkurrenz. Für die Buchbranche ist abseits der neuen Geräte aber vor allem das neue Mac-Betriebssystem interessant.
Der US-Konzern hat mit „Mavericks“ (OS X 10.9) ein neues Betriebssystem für den Mac vorgestellt, das ab sofort verfügbar ist und – zur Überraschung der Medien und Apple-Fans – kostenlos angeboten wird. Es soll auf allen Geräten installiert werden können, die Apple seit 2007 verkauft hat. 


Für die Buchbranche eine wichtige Neuerung, denn im neuen Betriebssystem ist auch iBooks integriert. Damit bietet Apple seine Lesesoftware erstmals nicht mehr nur für mobile Geräte an, sondern auch für seine Notebooks und Rechner. Macwelt“ hat iBooks für OS X „Mavericks“ bereits getestet und ist positiv überrascht: So lassen sich zum Beispiel auch extern gespeicherte E-Books im Epub-Format importieren, die App ist also nicht auf Apple proprietäres iBooks-Format beschränkt.

Auch Hervorhebungen, Notizen und Lesezeichen ließen sich komfortabel vornehmen und verwalten. Integriert ist außerdem ein Lexikon, Wikipedia und das Nachschlagen über eine fremde Internetseite sowie eine Vorlesefunktion. Die Synchronisierung mit iPad und iPhone sei fließend, urteilt das Computermagazin.
Das Lesen auf Notebooks und Rechnern ist offenbar weiter verbreitet, als man zunächst vermuten würde: Laut einer Studie von Bitkom lesen 77% der E-Book-Nutzer auf dem PC oder Notebook.

Auf dem Tablet oder E-Reader dagegen konsumiert nur jeder Fünfte seine digitale Lektüre. Man kann aber davon ausgehen, dass unter den PC-Lesern viele professionelle Nutzer zu finden sind, die wissenschaftliche Bücher oder Artikel am Schreibtisch lesen. 

Neben dem neuen Betriebssystem hat Apple leistungsfähigere MacBookPro-Notebooks und einen neuen Rechner Mac Pro präsentiert. Mit Spannung erwartet wurden aber insbesondere die neuen Tablets:
  • Das iPad Air wiegt nur 470 Gramm und ist damit um gut ein Viertel leichter und mit 7,5 Millimeter 20% dünner geworden als der Vorgänger. In Anlehnung an die leichten Notebooks wurde das Tablet iPad Air getauft. Das Gerät wird ab November für 480 Euro angeboten.
  • Das kleinere iPad Mini wird erstmals mit dem hochauflösenden Retina-Bildschirm ausgestattet, der schon beim großen iPad und den Notebooks zum Einsatz kommt. Das 7,9-Zoll-Tablet kommt im Laufe des Novembers in den Handel, der Einstiegspreis für das WLAN-Modell liegt nun bei 389 Euro.

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