Ein Kaufhaus für alle Inhalte

Google bündelt seine bislang verstreuten Unterhaltungsangebote unter einem Dach: Bei „Google Play“ finden die Nutzer künftig Apps, Musik, Filme und E-Books in einem integrierten Shops. Anvisiertes Ziel: Rückt das gesamte Content-Angebot – nach dem Vorbild von Apple und Amazon – ins Blickfeld der Kunden, werden mehr Inhalte gekauft. Die neue Markenpolitik könnte auch den E-Book-Verkauf über Google ankurbeln. 
Das gesamte Angebot von „Google Play“ können zunächst nur Nutzer aus den USA voll ausschöpfen – hier umfasst das Sortiment Musik, Filme, E-Books und Apps. Der E-Book-Store ist bisher außer in den USA nur in Kanada, Großbritannien und Australien integriert. In Japan sind ausschließlich Filme und Apps verfügbar.

In allen übrigen Ländern – so auch in Deutschland – soll sich das Sortiment von „Google Play“ zunächst nur auf Apps beschränken. Von Google heißt dazu im hauseigenen Blog: „Unser langfristiges Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Arten von Content für alle Menschen weltweit anzubieten.“

Über Google Play haben die Nutzer nach Angaben von Google Zugriff auf:
  • über 4 Mio E-Book-Titel
  • 20.000 Musikdateien
  • 450.00 Android Apps
  • und auf Tausende Filme zum Mieten.
Zuvor waren diese Inhalte getrennt im Android Market, bei Google Music und im Google E-Book-Store zu finden. Google Play soll in den nächsten Tagen als Update für Android-Geräte ausgespielt werden. Alle bisher erworbenen Inhalte werden übertragen.
Auch mit Google Play setzt Google auf einen cloud-basierten Online-Service: Alle gekauften Inhalte werden im Netz gespeichert und bei bestehender Internetverbindung automatisch an alle übrigen angemeldeten Geräte übertragen, mehr dazu im Trailer zu „Google Play“: 
Noch hält sich Google bedeckt, wann auch die deutsche Version von Google Play E-Books im Schaufenster hat. Da die Verträge für den E-Book-Store bereits bei den deutschen Verlagen eingegangen sind (hier mehr), dürfte das Buchangebot in absehbarer Zeit integriert werden. 

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