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Verlage
Donnerstag, 24. Januar 2013 (16:30 Uhr)


20-Pence-Aktion von Sony erschüttert britischen E-Book-Markt

Billig zu hohem Preis

Während sich der deutsche E-Book-Markt dank der Buchpreisbindung auf stabiler Basis entwickelt, hat die E-Book-Preisschlacht in Großbritannien eine neue Stufe erreicht. Weil Sony, wie berichtet, zahlreiche digitale Bestseller für 20 Pence (knapp 24 Euro-Cent) verscherbelt – und amazon.co.uk nachzieht – gerät der britische Buchmarkt in Bedrängnis.

Philip Jones berichtet im „Bookseller“-Blog „Futurebook“ von den Auswirkungen der 20-Pence-Aktion auf den britischen Buchmarkt. Kurz zusammengefasst (und hier ausführlich nachzulesen): 

  • E-Book-Nachfrage erreicht eine neue Ebene: Verlage, deren Bücher für 20 Pence angeboten wurden, melden sprunghafte E-Book-Zuwächse. Allein von dem für 20 Pence angebotenen Bestseller „Life of Pi“ (dt.: „Schiffbruch mit Tiger“) wurden seit Weihnachten 250.000 Exemplare verkauft. 
  • Marktverschiebung: Einer der Verlage, von denen besonders viele Titel für 20 Pence angeboten werden, ist Pan Macmillan. Der E-Book-Umsatz des Verlags stieg laut „Bookseller“ um mehr als 200% auf 4,5 Mio Pfund. Der digitale Marktanteil von Pan Macmillan ist dadurch fast als doppelt so hoch wie der Marktanteil für gedruckte Bücher (7% gegenüber 4%). 
  • Amazon verliert Millionen: Auch amazon.co.uk hat die Preise nachgezogen: Dort sind die bei Sony für 20 Pence angebotenen E-Books für den gleichen Preis erhältlich. Die mit der Preissenkung verbundenen Verluste gehen allein auf das Konto von Amazon und Sony: Sie müssen den vollen Einkaufspreis an den Verlag zahlen. Bedeutet: „Da Amazon sehr viel mehr E-Books als Sony verkauft, dürfte die Aktion Amazon viele Millionen mehr kosten“, so Jones. 
  • Gewinner und Verlierer: Auch wenn sie die Preisschlacht nicht gutheißen: Zunächst einmal profitieren all jene Verlage, deren Titel für 20 Pence angeboten werden – während ihre Wettbewerber weniger Titel verkaufen. Beide Seiten können wenig tun, schließlich sei es unwahrscheinlich, dass einige Verlage ihre Verträge mit Sony kündigen, weil sie dann befürchten müssten, dass andere Verlage von der Aktion profitieren, zeigt sich Jones skeptisch, dass die Verlage geschlossen gegen die Dumpingpreise kämpfen.
  • Konsumenten gewöhnen sich an niedrigere Preise: Nach Schätzungen des „Bookseller“ wurde im vergangenen Jahr jedes zehnte E-Book für nur 20 Pence gekauft. Dies wirkt sich auf das Preisempfinden der Konsumenten aus: „Mich beunruhigt, dass der Preis von 20 Pence zum Präzedenzfall werden könnte. Die Öffentlichkeit gewöhnt sich daran, weniger zu bezahlen“, erklärte Thriller-Autor Peter James dem „Guardian“. Davon betroffen seien insbesondere die unabhängigen Buchhandlungen, die auf Dauer nicht mit diesen Preisen mithalten könnten. 

Was tun? Sony werde von seiner Geschäftspolitik zunächst einmal nicht abweichen, so Jones. Seine Befürchtung: „Wenn das so weitergeht und wir nicht vorsichtig sind, wird die 20-Pence-Aktion das E-Book-Geschäft in Großbritannien neu definieren.“



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